AM SONNTAG ZUM ZWEITEN MAL BEI DEN EWE BASKETS ZU GAST

Die Fitness First Würzburg Baskets starten mit einer langen Auswärtsfahrt in die Schlussphase der easyCredit BBL-Hauptrunde: Das erste der letzten zehn Spiele im Kampf um die Playoffplätze findet am Sonntag ab 16:30 Uhr in der großen EWE Arena in Oldenburg statt. Die Baskets treffen in dieser Saison bereits zum dritten Mal auf die EWE Baskets Oldenburg und wollen den zweiten Sieg. Die Partie wird für Abonnenten wie gewohnt live bei Dyn und außerdem im frei empfangbaren Livestream bei welt.tv übertragen, Kommentator ist Dominik von Burchard.

Ausgerechnet der Mann, der in beiden Begegnungen gegen Oldenburg Würzburger Topscorer war, laboriert derzeit an einer schmerzhaften Rippenprellung, sein Einsatz am Sonntag ist fraglich: Im Achtelfinale des BBL Pokals Mitte Oktober erzielte Davion Mintz in Oldenburg 21 Punkte, beim BBL-Heimsieg gegen die EWE Baskets Anfang Dezember waren es 20. Seine Dreierquote gegen die Niedersachsen: 62 Prozent (8 von 13).

Für die Filipovski-Schützlinge geht es auf der Zielgeraden der BBL-Hauptrunde darum, ihren Playoffplatz zu verteidigen. Nach dem Heimsieg der VET-CONCEPT Gladiators Trier am Mittwoch gegen Hamburg liegen sie nur wegen des direkten Vergleichs vor dem punktgleichen Aufsteiger auf Rang 6 der Tabelle. Die Oldenburger sind dagegen durch eine Niederlage in Jena auf Rang 11 abgerutscht und kämpfen um einen Play-In-Platz.

Der 61:60-Heimsieg gegen Würzburg im Pokal war für die Niedersachsen nach vier Niederlagen zum Saisonauftakt das erste Erfolgserlebnis. Nach zehn BBL-Spieltagen hatten sie erst einen Sieg auf dem Konto, dann gelang mit fünf Siegen in Serie der Umschwung – die EWE Baskets Oldenburg haben zehn der letzten vierzehn Partien für sich entschieden.

Oldenburgs Headcoach Lazar Spasic – er wurde nach der Niederlage in der tectake ARENA zum Cheftrainer befördert – muss wegen Verletzungen seit einigen Wochen auf den Ex-Würzburger Filip Stanic und den US-Amerikaner James Woodard verzichten. Die Heimbilanz der Niedersachen ist mit sechs Siegen und sechs Niederlagen ausgeglichen, im letzten Heimspiel gegen RASTA Vechta setzte es eine empfindliche 70:91-Niederlage.

In den bisherigen Duellen dieser Spielzeit zeigten die Topscorer beider Teams nicht ihre stärksten Leistungen, trotzdem gehören sie zu den besten fünf Punktesammlern der Liga: Oldenburgs US-Amerikaner Chris Clemons (18,3 Punkte pro Partie) und Würzburgs Kanadier Marcus Carr (17,4). Auf Oldenburger Seite treffen außerdem Brian Fobbs (14,9 Punkte/40 Prozent Dreierquote) und Nicholas Tischler (10,5 Punkte) zweistellig.

Die Dreierquote der EWE Baskets Oldenburg ist die beste der Liga (38,4 Prozent), das Team erzielt mehr als 32 Punkte pro Partie von außen. Am Sonntag treffen die beiden Teams mit den wenigsten Feldwurfversuchen aufeinander (61,1 Würzburg / 62,0 Oldenburg), die Baskets nehmen außerdem die wenigsten Dreierversuche (25,2 / Oldenburg 27,4).

Seit 2011 gab es 28 Begegnungen in Liga und Pokal zwischen Würzburg und Oldenburg, die Gastgeber haben 19 davon gewonnen. Von den 14 Duellen in der EWE Arena konnten die Fitness First Würzburg Baskets vier für sich entscheiden. 

FOTO: Ulf Duda / fotoduda.de