ZUM ERSTEN MAL SEIT DEZEMBER 2013 IN TRIER ZU GAST

Nach dem wichtigen Auswärtssieg in Oldenburg und einem spielfreien Wochenende starten die Fitness First Würzburg Baskets mit aufgeladenen Batterien in die Crunchtime der easyCredit BBL-Hauptrunde. Am 27. Spieltag wartet das nächste Duell um die Playoffplätze auf Headcoach Sasa Filipovski und seine Mannschaft: Am Mittwoch um 18:30 Uhr sind sie beim starken Aufsteiger VET-CONCEPT Gladiators in der SWT-Arena zu Gast. Die Partie wird für Abonnenten wie gewohnt live bei Dyn übertragen, Kommentator ist Christoph Knieper.

Das erste von verbleibenden fünf Heimspielen findet bereits drei Tage später statt: Am Samstag um 20 Uhr ist RASTA Vechta in der tectake ARENA zu Gast, für das Oster-Heimspiel stehen noch Tickets aller Kategorien im Onlineshop zur Verfügung. Die Gegner der restlichen vier Heimspiele sind die SKYLINERS (Freitag, 17. März), der FC Bayern München Basketball (Donnerstag, 23. März), ratiopharm ulm (Samstag, 2. Mai) und die MHP RIESEN Ludwigsburg (Sonntag, 10. Mai).

Als die Fitness First Würzburg Baskets zuletzt in der 2003 eröffneten Arena Trier zu Gast waren, gehörte zum Aufgebot ein gewisser Maximilian Kleber, damals 21 Jahre jung, Topscorer war Ricky Harris mit 25 Punkten und fünf Dreiern: Am 8. Dezember 2013 unterlagen die Baskets in Trier mit 77:82. Am Ende der Saison 2013/2014 mussten sie für eine Saison in die ProA, nach dem sofortigen Wiederaufstieg war der Traditionsclub aus Trier (Pokalsieger 1998 und 2001) nicht mehr in der easyCredit BBL vertreten.

Im vergangenen Sommer gelang die Rückkehr, und mit dem Schwung des ProA-Meistertitels startete die Mannschaft aus der Stadt an der Mosel stark in die aktuelle BBL-Spielzeit. Am 26. Dezember waren sie als Tabellenzweiter mit acht Siegen aus ihren ersten zehn Spielen in der tectake ARENA zu Gast, die Baskets gewannen das Spitzenspiel, angeführt von Marcus Carr (22 Punkte) und Brae Ivey (20)  mit 102:83. Am 1. April heißt das Duell Sechster gegen Achter, es geht also erneut um wichtige Punkte im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation.

Von ihren letzten zehn Partien konnten die VET-CONCEPT Gladiators Trier drei gewinnen, zuletzt gab es zwei deutliche Niederlagen in Hamburg und in Bamberg. In eigener Halle haben die Gladiatoren acht ihrer bisherigen zwölf Spiele gewonnen. Kurz nach dem Hinspiel verpflichtete der Klub mit dem US-Amerikaner Steven Ashworth einen neuen Spielmacher, nachdem sein Landsmann Eli Brooks von einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag Gebrauch gemacht hatte.

Ashworth gehört mit 6,7 Assists pro Partie zu dem besten Vorlagengebern der Liga und ist mit 11,9 Punkten im Schnitt der zweitbeste Scorer seiner Mannschaft hinter Jordan Roland, der mit 18,8 Zählern pro Spiel derzeit zusammen mit Chris Clemons von den EWE Baskets Oldenburg an der Spitze der Scorerliste zu finden ist.

Auf Rang eins steht im ligaweiten Vergleich mit 90,4 Punkten pro Partie auch die gesamte Trierer Mannschaft, obwohl sie zuletzt zweimal deutlich unter ihrem Schnitt blieb. Der schnelle Spielstil führt allerdings auch dazu, dass kein Team der Liga mehr Ballverluste verzeichnet als die Gladiatoren (16,9 pro Spiel). 

FOTO: studiozudem.de / Viktor Meshko