ZWEIMAL HEIMSPIEL GEGEN BONN AM FREITAG UND SONNTAG

Alle Experten haben eine spannende Serie vorhergesagt, es ist eine spannende Serie: Nach Spiel 2 des Viertelfinales zwischen den Fitness First Würzburg Baskets und den Telekom Baskets Bonn hat jedes Team einen Sieg auf dem Konto. Die Bonner holten sich den Ausgleich am Montagabend im ausverkauften Telekom Dome nach einer hart umkämpften Partie auf Augenhöhe beim Stand von 69:68 im vierten Viertel mit einem 8:0-Lauf. Den daraus resultierenden Neun-Punkte-Rückstand (77:68, 36. Minute) konnten die Gäste aus Würzburg in der Crunchtime nicht mehr aufholen - der Endstand lautete 88:81 für Bonn. 

Topscorer der Partie waren drei Würzburger: Marcus Carr mit 20, Johnathan Stove mit 19 und Davion Mintz mit 17 Punkten. „Wir haben heute den Ball nicht gut bewegt und hatten nur 7 Assists. Außerdem müssen wir besser verteidigen. Zuhause müssen wir härter spielen und weniger Offensivrebounds zulassen“, sagte Stove nach dem Spiel live bei Dyn.

Die Serie ist jetzt wieder völlig offen, der Heimvorteil ist aber im Moment auf Würzburger Seite: Die Fitness First Würzburg Baskets können mit zwei Heimsiegen am Freitag um 20:30 Uhr und am Pfingstsonntag um 16:30 Uhr in der tectake ARENA zum dritten Mal in Folge ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft einziehen. Für Spiel 3 am Freitag gibt es noch einige Tickets im Onlineshop. Der Vorverkauf für Spiel 4 beginnt dort am morgigen Dienstag um 18 Uhr. Dauerkarteninhaber haben bis Donnerstag um 12 Uhr Zeit, ihre Stammplätze zu buchen, dann startet der freie Verkauf.

 

Telekom Baskets Bonn – Fitness First Würzburg Baskets 88:81
(20:24, 21:19, 24:17, 23:21)


Für Würzburg spielten:
Marcus Carr 20 Punkte/3 Dreier, Johnathan Stove 19/2, Davion Mintz 17/4, Brae Ivey 8/1, Eddy Edigin Jr. 6, Lukas Herzog 5/1, David Muenkat 4, Charles Thompson 2 (6 Rebounds), Christian Skladanowski, Alen Pjanic.

Top-Performer Bonn:
Joel Aminu 16/2, Michael Kessens 15, Jeff Garrett 15 (9 Rebounds), Alijah Comithier 15/2, Grayson Murphy 7/1 (8 Assists).


Key Stats:
Zweierquote: Würzburg 41 Prozent – Bonn 61 Prozent
Assists: Würzburg 7 – Bonn 20
Punkte in der Zone: Würzburg 26 – Bonn 38


Stimmen zum Spiel


Johnathan Stove, Fitness First Würzburg Baskets:
„Es ging heute nicht so sehr um Bonn, es ging mehr um uns. Wir haben im Angriff den Ball nicht gut bewegt und hatten nur 7 Assists. Das ist nicht das, was wir spielen wollen. Außerdem müssen wir natürlich besser verteidigen. 88 Punkte sind zu viel, nach dem wir sie im ersten Spiel auf 54 gehalten haben. Wir waren die ganze Saison aber immer wieder in diesen Situationen und haben gegen starke Mannschaften gespielt. Es sind die Playoffs, daher war es klar, dass sie sich etwas einfallen lassen. Deswegen sage ich, dass es mehr um uns geht und weniger um das, was Bonn macht. Wir haben jetzt den Heimvorteil und müssen zuhause härter spielen und auch wieder weniger Offensivrebounds zulassen.“

Sasa Filipovski, Headcoach Fitness First Würzburg: 
„Glückwunsch an Bonn zum Sieg. Damit steht es jetzt 1:1 in der Serie, und wir fahren zurück nach Würzburg, um in den kommenden Heimspielen wieder alles zu geben. Wir sind eigentlich gut in die Partie gestartet und lagen zur Halbzeit vorne. Im dritten Viertel haben wir dann allerdings die Konzentration verloren. Nach der rund siebenminütigen Unterbrechung durch die Instant-Replay-Situation war das Spiel plötzlich komplett anders. Ich hoffe außerdem, dass Brae Ivey bis zum nächsten Spiel wieder fit wird. Ein großes Lob geht erneut an beide Fanlager für die fantastische Atmosphäre. In Bonn herrscht eine großartige Basketballkultur, davor habe ich großen Respekt. Es ist wirklich etwas Besonderes. Deshalb nochmals Kompliment an Bonn und an beide Fangruppen.“

Marko Stankovic, Headcoach Telekom Baskets Bonn: 
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FOTO: Sebastian Derix