PLAYOFF-VORSCHAU IM DIREKTEN DUELL UM TABELLENPLATZ DREI

Es ist nicht nur das Aufeinandertreffen der beiden besten Cheftrainer der Saison: Wenn die Würzburg Baskets am 34. Spieltag der easyCredit BBL bei FIBA Europe Cup-Sieger NINERS Chemnitz antreten, geht es im direkten Duell um den dritten Tabellenplatz. Sprungball in der Messe Chemnitz ist am Sonntag um 15:30 Uhr.

Die Partie wird für Abonnenten wie immer im Livestream bei dyn.sport übertragen, Kommentator ist Markus Herwig. Zum ersten Mal wird es am Sonntagnachmittag bei DYN außerdem eine BBL-Konferenz mit allen neun Partien des letzten Hauptrunden-Spieltags geben.

Der Spieltag der Entscheidungen verspricht extrem viel Spannung: Bonn und Ludwigsburg spielen im direkten Duell um das Heimrecht in dem Play-In-Spiel, das beide Teams bereits zwei Tage später gegeneinander bestreiten werden. Im Fernduell zwischen Hamburg und Bamberg geht es um den zehnten Tabellenplatz und damit eine Reise zu den EWE Baskets Oldenburg in der zweiten Play-In-Begegnung. Im Abstiegskampf spielen Rostock, Heidelberg und Crailsheim den zweiten Absteiger nach den Tigers Tübingen aus.

Für die Würzburg   Baskets geht es darum, mit dem fünften Sieg in Serie den Heimvorteil im Viertelfinale zu verteidigen. Gewinnen die Unterfranken in Chemnitz mit einem oder zwei Punkten Unterschied, geht es in der ersten Playoff-Runde als Tabellenvierter gegen Titelverteidiger ratiopharm ulm, die ersten beiden Spiele der Viertelfinal-Serie finden in diesem Fall am 17. und am 19. Mai in der Würzburger Turnhölle statt. Das gilt auch im Falle eines Auswärtssiegs mit drei oder mehr Zählern: Dann ziehen die Baskets noch am Tabellendritten NINERS Chemnitz vorbei und treffen auf RASTA Vechta.

Das Hinspiel in der tectake ARENA konnten die Chemnitzer in allerletzter Sekunde mit 70:68 für sich entscheiden. Damals fehlten auf Würzburger Seite Isaiah Washington und bei den NINERS einer der besten Spieler der Liga: Kevin Yebo ist mit 17,2 Punkten und 5,4 Rebounds pro Partie der beste Center der easyCredit BBL.

„Chemnitz hat eine sehr starke Mannschaft mit vielen athletischen und auch vielen erfahrenen Spielern. Das ist das was man braucht, um so erfolgreich zu sein wie sie im FIBA Europe Cup. Sie switchen in der Verteidigung sehr viel und spielen im Angriff gerne schnell nach vorne“, sagt Baskets-Headcoach Sasa Filipovski, der bei der Wahl zum BBL-Trainer des Jahres hinter NINERS-Headcoach Rodrigo Pastore auf Rang zwei landete.

Nach ihrer großen Europapokal-Sause kassierten die NINERS in der Liga drei knappe Niederlagen in Folge, machten zuletzt aber durch Siege in Hamburg und zuhause gegen Braunschweig erst die Playoff-Qualifikation und dann den Heimvorteil im Viertelfinale klar. Zuhause sind die NINERS eine Macht: Dreizehn Siegen in der Messe Chemnitz stehen nur drei Niederlagen gegen München. Berlin und zuletzt Vechta gegenüber.

Die Grundlage des Erfolgs ist bei beiden Teams ähnlich: Die NINERS lassen im Schnitt nur 79,2 gegnerische Punkte pro Spiel zu und haben 8,2 Steals (jeweils Platz zwei), die Würzburg Baskets 80,2 Punkte und 8,0 Ballgewinnen (jeweils Platz drei).

Im Hinspiel war es Wesley Van Beck, der mit weniger als einer Sekunde auf der Spieluhr beim Spielstand von 68:68 eine Verlängerung verhinderte: Er holte einen Offensivrebound und traf mit dem Buzzer. Der Shooting Guard ist mit 14,8 Punkten pro Partie und einer 44-prozentigen Dreierquote der zweitbeste Scorer im NINERS-Aufgebot.

Die Spielmacherposition teilen sich bei Chemnitz DeAndre Lansdowne (12,1 Punkte/4,2 Assists) und Kaza Kajami-Keane (10,8 Punkte/5,8 Assists). Die beiden Flügelspieler Jeff Garrett (13,3 Punkte/7,4 Rebounds) und Aher Uguak (10,2 Punkte) punkten ebenfalls regelmäßig zweistellig. 

 

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FOTO: Viktor Meshko