PLAYOFF-ATMOSPHÄRE BEIM 98:84-HEIMSIEG GEGEN RATIOPHARM ULM

Die Fitness First Würzburg Baskets haben am 32. Spieltag der easyCredit BBL einen großen Schritt Richtung Playoff-Viertelfinale gemacht. In der mit 3140 Zuschauenden ausverkauften tectake ARENA gelang im Duell gegen Tabellennachbar ratiopharm ulm ein deutlicher 98:84-Erfolg. Die Baskets konnten damit in der Tabelle an Ulm vorbeiziehen und sich auch den direkten Vergleich sichern. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (49:48) war das dritte Viertel entscheidend für den deutlichen Heimerfolg – nach 30 Minuten lagen die Baskets mit 79:63 in Führung.

Topscorer der Partie war Davion Mintz mit 25 Punkten. Charles Thompson blieb fehlerfrei aus dem Feld (7 von 7) und hatte mit 19 Punkten einen neuen persönlichen Bestwert in der easyCredit BBL. „Der Sieg war superwichtig für uns. Ich bin froh, dass wir heute zu unserer defensiven Stärke zurückgefunden haben“, sagte Thompson nach dem Spiel live bei Dyn. Weiter geht es für die Fitness First Würzburg Baskets auf der Zielgeraden der easyCredit BBL-Hauptrunde am kommenden Donnerstag mit einem Auswärtsspiel bei den Veolia Towers Hamburg. Am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr sind am letzen Spieltag die MHP RIESEN Ludwigsburg in der Turnhölle zu Gast.


Fitness First Würzburg Baskets – ratiopharm ulm 98:84
(23:26, 26:22, 30:15, 19:21)

Für Würzburg spielten:
Davion Mintz 25 Punkte/4 Dreier (3 Steals), Charles Thompson 19, Marcus Carr 19/2 (8 Assists/3 Steals), Brae Ivey 11/2 (3 Steals), David Muenkat 771, Jonathan Stove 6/1, Eddy Edigin 6 (7 Rebounds), Alen Pjanic 3, Lukas Herzog 2, Christian Skladanowski, Marko Petric.

Top-Performer Ulm:
Christopher Ledlum 18/1, Christian Sengfelder 11/1, Joel Soriano 11, Mark Smith 10 (3 Steals).


Key Stats:
Steals: Würzburg 15 – Ulm 10
Offensivrebounds: Würzburg 15 – Ulm 10


Stimmen zum Spiel:

Charles Thompson, Fitness First Würzburg Baskets:
„Es war ein sehr wichtiges Spiel für uns. Ulm lag direkt vor uns in der Tabelle, und wir hatten nur noch drei Spiele. Deswegen haben wir diesen Sieg gebraucht, der war superwichtig für uns. Ich habe diese Leistung von uns erwartet. Wir waren nach der Niederlage in Weißenfels sehr enttäuscht, weil wir dort viel zu viele Punkte zugelassen haben, die wir nicht hätten zulassen dürfen. Deswegen bin ich sehr froh, dass wir heute wieder zu unserer defensiven Stärke zurückgefunden haben. Es ist auch wichtig, vor den Playoffs Momentum zu haben. Jetzt müssen wir uns aber erst einmal auf die nächsten beiden Spiele konzentrieren, der Fokus liegt jetzt erst einmal auf dem Spiel in Hamburg.“


Sasa Filipovski, Headcoach Fitness First Würzburg Baskets:
„Es war ein großartiger und auch ein sehr wichtiger Sieg für uns. Ulm hat eine starke Mannschaft, die auch sehr gut gecoacht ist. Vor allem spielen sie sehr physisch und hart, deswegen war es für uns sehr schwierig, einige unserer Systeme zu organisieren. Deswegen mussten wir unser Spacing verändern und das Spiel so gut wie möglich zu vereinfachen. Unsere Verteidigung hat uns Selbstvertrauen gegeben, und wir haben einige schwierige Würfe getroffen, was heute auch sehr wichtig war. Wir haben in der Defensive sehr hart gekämpft. Ich bin heute sehr stolz auf mein Team und meinen Trainerstab. Danke wie immer an unsere Fans für die außergewöhnliche Atmosphäre. Ich hoffe, sie machen das auch am nächsten Wochenende in unserem letzten Heimspiel gegen Ludwigsburg.“

Ty Harrelson, Headcoach ratiopharm ulm:
„Erst einmal Glückwunsch an Würzburg zu diesem Sieg und zu der Playoff-Atmosphäre in der Halle. Ich denke, wir haben streckenweise guten Basketball gespielt, im zweiten Viertel lagen wir mit acht Punkten in Führung. Unsere Feldwurfquote war insgesamt besser und wir hatten dieselbe Dreierquote, Würzburg hat auch vier sehr schwierige Würfe getroffen. Am Ende haben uns die vielen Ballverluste das Spiel gekostet. Würzburg hatte auch mehr Freiwürfe, das wäre mit weniger Turnovers von uns wahrscheinlich ausgeglichener gewesen. Deswegen noch einmal: Grund für die Niederlagen war, das wir viel zu viele Ballverluste hatten.“ 

FOTO: Moritz Hartmann