Nach einer verdienten Niederlage im Hinspiel, bei dem sich die Gäste aus Thüringen als äußerst überlegene Mannschaft zeigten, will sich die U19 der Würzburg Baskets am Sonntag im Rückspiel besser verkaufen. Auch wenn die Jungs von Trainer Christian Recker wieder gegen eine Kombination von körperlicher Überlegenheit und Spielwitz anzukämpfen haben werden (bei Jena sind sechs Spieler über zwei Meter groß), lassen die zuletzt gezeigten Leistungen doch auf heftige Gegenwehr seitens der NBBL-Baskets hoffen.
Gleich vier U-17-Nationalspieler (Paul Albrecht, Anselm Hartmann, Stephan Haukohl und Jakob Krumbeck) stehen im Kader der Funkwerk Junior Baskets. „Klar ist, dass wir hier auf einen der Topfavoriten stoßen, der mit seinem dritten Tabellenplatz nicht zufrieden sein dürfte“, so Recker: „Sie werden sicher nicht nachlässig agieren.“ Der Coach möchte trotzdem auf jeden Fall ein besseres Resultat als im Hinspiel einfahren. In Jena setzte es bei der Würzburger NBBL-Premiere eine deutliche 55:92-Niederlage.
Dazu bedarf es auf Seiten der Unterfranken vor allem einer konzentrierten Verteidigung. Im Hinspiel konnten die Thüringer gegen die noch unerfahrenen Würzburger 56-mal aus der Nahdistanz auf den Baskets-Korb zielen. Dazu kamen 25 Ballverluste.
„Wenn wir ohne Angst agieren, dann können wir auch ein ordentliches Spiel abliefern“, gibt Recker die Marschrichtung vor. Mit den Fans im Rücken sollte das auch klappen. Sprungball ist am Sonntag, dem 10.01.2010 um 18 Uhr in der Heuchelhofhalle.

