MZT SKOPJE IST AM DIENSTAG IN DER TURNHÖLLE ZU GAST

Knapp 50 Stunden nach dem verdienten 93:83-Heimsieg gegen den SYNTAINICS MBC im Achtelfinale des Netto BBL Pokals wollen die Fitness First Würzburg Baskets in der Turnhölle auch ihren ersten Saisonsieg im FIBA Europe Cup (FEC) einfahren. Gegner ist MZT Skopje Aerodrom aus der Republik Nordmazedonien, Sprungball in der tectake ARENA ist am Dienstag um 19 Uhr. Tickets aller Kategorien und einen vergünstigten „Europa Pass“ inklusive Baskets-Fanschal ab 59,60 Euro gibt es im Onlineshop.

Die Baskets treffen zum ersten Mal in ihrer Geschichte auf einen Klub aus Nordmazedonien. Die Landeshauptstadt Skopje liegt im Norden des Landes, wenige Kilometer von der Grenze zum Kosovo entfernt. Sie hat rund 520.000 Einwohnerinnen und Einwohner, was fast 30 Prozent der gesamten Landesbevölkerung (1,8 Millionen) ausmacht. Kein Wunder also, dass auch einige der Spieler in Skopje geboren wurden und teilweise seit vielen Jahren für ihre Heimatstadt spielen.

Bestes Beispiel dafür ist der 38-jährige Damjan Stojanovski, der seit 20 Jahren professionell Basketball spielt und in der 15. Saison in Folge für Skopje aufläuft. Seit 2021 tut er das an der Seite seines Zwillingsbruders Vojdan Stojanovski, der in Deutschland kein Unbekannter ist: Der Shooting Guard wurde 2014 mit ALBA BERLIN Vizemeister und spielte in der Saison 2018/2019 für die EWE Baskets Oldenburg. Sein letzter Besuch in der Turnhölle datiert vom 30. Dezember 2018, die Donnervögel gewannen damals mit 88:78.

Acht Spieler und das Trainerteam von MZT Skopje Aerodrom stammen aus Nordmazedonien. Dazu kommen mit Spielmacher Tadija Tadic und Center Dimitrije Nikolic zwei starke serbische Akteure, der Bosnier Emir Krajinic und zwei US-Amerikaner: Der erfahrene Flügelspieler Lesley Varner, der schon in England, Österreich, Tschechien und Griechenland gespielt hat, und Noah Ali Farrakhan, der bisher exklusiv im FIBA Europe Cup zum Einsatz kam und 18 Punkte pro Partie aufgelegt hat.

MZT Skopje Aerodrom ist siebenfacher Landesmeister und fünffacher Pokalsieger in Nordmazedonien, hat die letzten sechs Meisterschaften und seit 2023 auch vier Doubles in Folge geholt.

Vor der offiziellen Namensänderung des Landes im Jahr 2019 gab es in der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien (so der offizielle Ländername zwischen 1991 und 2019) bereits sechs Meisterschaften in Serie von 2012 bis 2017, dazu sechs Pokalsiege zwischen 2001 und 2018.

Außerdem ist der Hauptstadt-Klub bis 2024 regelmäßig in der 1. und 2. Division der osteuropäischen ABA Liga angetreten. Dreimal war Skopje im Korac Cup, zweimal im BKT EuroCup am Start. 

FOTO: Moritz Hartmann