Die Fitness First Würzburg Baskets treffen in der ersten Runde des Qualifikationsturniers für die Basketball Champions League (BCL) Mitte September auf Manchester Basketball aus England. Das ergab die Auslosung am Mittwochvormittag im FIBA-Hauptquartier in der Schweiz. Um sich zum dritten Mal in Folge für die BCL zu qualifizieren, müssen Headcoach Sasa Filipovski und sein Team vom 14. bis zum 20. September vier Do-or-Die-Spiele in Folge gewinnen. Der Austragungsort der Quali-Turniere ist noch nicht bekannt, im letzten Jahr war es Samakov in Bulgarien.
„Es wird aus meiner Sicht eine sehr schwierige Qualifikation für uns, es sind bei diesem Turnier viele starke und interessante Mannschaften dabei“, sagt Baskets-Sportdirektor Kresimir Loncar, der bei der Auslosung im Patrick Baumann Haus der FIBA in der Nähe von Genf dabei war.
Ausgelost wurden die Quali-Turniere und die acht Vierer-Gruppen der regulären BCL-Saison vom litauischen Nachwuchs-Star Ignas Urbonas (zweifacher Gewinner der Youth Basketball Champions League mit Rytas Vilinius) und vom deutschen Nationalspieler Kay Bruhnke vom amtierenden BCL-Champion Rytas Vilnius.
Bruhnke zog den ersten Gegner der Fitness First Würzburg Baskets: Manchester Basketball ist der ehemalige Arbeitgeber von Baskets-Neuzugang Max Jones und erreichte in England in der letzten Saison das Halbfinale sowie in der European North Basketball League das Endspiel.
Im Falle eines Sieges gegen Manchester wartet im Viertelfinale des Qualifikationsturniers der Sieger der Achtelfinal-Partie zwischen dem zweifachen BCL-Teilnehmer Rio Breogan Lugo aus Spanien und Rilski Sportist Samakov aus Bulgarien.
Im Halbfinale ist ein Team aus Lettland, Polen, Azerbaidschan oder Tschechien als Gegner möglich. In der anderen Hälfte des Tableaus sind als potenzielle Endspielgegner der Baskets unter anderem RASTA Vechta und jeweils zwei Teams aus Griechenland und der Türkei am Start.
Der Sieger des Qualifikationsturniers startet Anfang Oktober in Gruppe F der Basketball Champions League und trifft dort auf Hapoel Holon aus Israel, Cholet Basket aus Frankreich und Spartak Office Shoes Subotica aus Serbien.
Der Deutsche Meister ALBA BERLIN spielt in Gruppe G gegen Surne Bilbao (Spanien), Slavia Prag (Tschechien) und Igokea m:tel (Bosnien/Herzegovina). Die BMA365 Bamberg Baskets treffen in Gruppe D auf UCAM Murcia (Spanien), Persteri (Griechenland) und Pallacanestro Varese (Italien). Gegner der Telekom Baskets Bonn in Gruppe H sind Asisa Joventut Badalona (Spanien), Bnei Herzliya (Israel) und der FC Porto (Portugal).
Sollten sich die Fitness First Baskets nicht für die Basketball Champions League qualifizieren, treten sie zum zweiten Mal nach 2018/2019 im FIBA Europe Cup an, an dem in der kommenden Saison zum ersten Mal 48 Klubs teilnehmen werden. Die erste Runde wird in acht Sechsergruppen ausgespielt, die beiden besten Teams jeder FEC-Gruppe erreichen die zweite Gruppenphase.


