TIPOFF - DAS HALLENHEFT DER BASKETS | 28.10.2026

TIPOFF SAISON 2026/27 | Fitness First Würzburg Baskets vs. Dziki Warschau 13 Fotos: studiozumde.de/Viktor Meshko STARKE DREIERQUOTE: HEIMSIEG GEGEN CHEMNITZ 22 PUNKTE FÜHRUNG IM DRITTEN VIERTEL HOCH GENUG FÜR EINEN 98:88-HEIMSIEG GEGEN DIE NINERS Die Fitness First Würzburg Baskets haben ihren dritten Heimsieg innerhalb von neun Tagen eingefahren: Am Montagabend gelang der Mannschaft von Headcoach Saša Filipovski ein verdienter 98:88-Erfolg gegen die NINERS Chemnitz. Es war ein Sieg der gesamten Mannschaft: Gleich sieben Baskets-Spieler punkteten zweistellig, alle zehn eingesetzten Spieler trugen sich bereits in der ersten Halbzeit in die Scorerliste ein. Es gab nur drei Führungswechsel, die Baskets lagen ab der 7. Minute durchgehend in Front. Die Gäste aus Sachsen hatten zu Beginn des Spiels mehr Erfolg bei ihren Offensivaktionen und lagen nach gut zwei Minuten mit 2:6 vorn, dann holte Eddie Colbert einen Offensivrebound und traf kurze Zeit später den ersten von fünf Würzburger Drei-Punkte-Würfen im ersten Abschnitt zum 5:6. Die erste Baskets-Führung (7:6, 4. Minute) erzielte Charles Thompson per Tip-In, Brandon Tischler sorgte nach dem nächsten Offensivrebound kurze Zeit später für einen 13:9-Vorsprung (6. Minute). Ein Dreier von Mateo Seric und ein Korbleger von Cobe Williams drehten den Spielstand zwar noch einmal (13:14, 7. Minute), in den verbleibenden dreieinhalb Minuten des ersten Viertels drehten die Hausherren dann aber richtig auf. Erst holte Marvin Ogunsipe die Führung für die Baskets per Korbleger zurück, dann versenkten Max Jones, Calvin Wishart (2) und Kapitän Alen Pjanic vier Dreier in Folge und sorgten damit nicht nur für beste Stimmung auf den Rängen, sondern auch für einen zweistelligen Abstand nach zehn Minuten (27:17). Im zweiten Abschnitt regnete es weiter Treffer aus der Distanz – Lukas Herzog, Calvin Wishart, Max Jones (2) und Kenny Dye trafen die nächsten fünf Würzburger Dreier zum Zwischenstand von 48:36 in der 17. Minute. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeber zehn von zwölf Würfen aus der Distanz getroffen (83,3 Prozent). Deswegen lagen die Baskets zwischenzeitlich mit 16 Zählern vorn (45:29), bis zur Pause konnten die NINERS diesen Rückstand aber halbieren (50:42). Im dritten Viertel zogen die Baskets aber wieder davon, nachdem der Start in die zweite Halbzeit so gut gelang wie seit längerer Zeit nicht mehr. Zwei erfolgreiche Aktionen der Gäste konterte die Heimmannschaft mit einem 8:0-Lauf zum Zwischenstand von 60:47 (24. Minute). Im weiteren Verlauf des dritten Abschnitts wollten die Dreier zwar nicht mehr so häufig fallen wie in der ersten Halbzeit, dafür kamen die Hausherren immer wieder mit Korblegern zum Abschluss und bauten ihren Vorsprung damit immer weiter aus. In der 28. Minute sorgte Marvin Ogunsipe von der Freiwurflinie für die höchste Würzburger Führung der Partie (77:55 – 22 Punkte), beim Spielstand von 77:57 ging es in die letzte ViertelSTATISTIK Fitness First Würzburg Baskets 98 NINERS Chemnitz 88 (27:17, 23:25, 27:15, 21:31) Für die Würzburg Baskets spielten: Max Jones 17 Punkte/5 Dreier, Kenny Dye 14/1 (6 Assists), Charles Thompson 14 (4 Steals), Calvin Wishart 11/3, Eddie Colbert 11/1, Sam Griffin 10/2, Brandon Tischler 10 (8 Rebounds), Marvin Ogunsipe 5, Alen Pjanic 3/1, Lukas Herzog 3/1. pause. Entschieden war die Begegnung damit aber noch lange nicht – Chemnitz erhöhte die Intensität, traf im Schlussabschnitt schwierige Würfe und konnte außerdem immer wieder mit Freiwürfen punkten (11 von 14 im vierten Viertel). Nach dreieinhalb Minuten im Schlussabschnitt hatten die Gäste mit einem 11:2-Zwischenspurt auf 79:68 verkürzt, dreieinhalb Minuten vor Ende der Begegnung traf Stefan Smith am Ende eines 10-0-Laufs der NINERS einen Dreier zum 86:83. In dieser entscheidenden Phase der Partie konnten die Baskets sich das Momentum durch starke Verteidigungsaktionen aber rechtzeitig wieder zurückholen – die nächsten drei Chemnitzer Dreier und zwei Freiwürfe gingen daneben, sodass Sam Griffin mit einem „Big Shot“ mit ablaufender Uhr von der Dreierlinie zum 90:83 für die Vorentscheidung sorgen konnte. In den verbleibenden 109 Sekunden schraubten Kenny Dye und Brandon Tischler den Vorsprung wieder in den zweistelligen Bereich (94:83), danach geriet der verdiente Heimsieg nicht mehr in Gefahr.

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