TIPOFF SAISON 2026/27 | Fitness First Würzburg Baskets vs. FC Bayern München Basketball 13 Foto: Christian Schlüter DOMINANTE ERSTE HALBZEIT: 96:72 IN BRAUNSCHWEIG 58:30 NACH ZWANZIG MINUTEN: DIE BASKETS LEGEN AUSWÄRTS NACH UND HOLEN FÜNFTEN SIEG IN FOLGE Die Fitness First Würzburg Baskets haben vier Heimsiegen in Folge auch auswärts nachgelegt: Am 7. BBL-Spieltag gewannen sie das Halloween-Spiel bei den Basketball Löwen Braunschweig mit 96:72. Nach dem ersten Viertel lagen sie nach einem 16:0-Lauf bereits mit zehn Punkten vorn, mit einem 17:0Lauf im zweiten Abschnitt erhöhten sie die Führung bis zum Seitenwechsel auf 28 Zähler (30:58). Daran änderte sich nach der Pause nicht mehr viel, am Ende war es ein auch in der Höhe verdienter Auswärtssieg. Beide Teams starteten nervös ins Spiel und leisteten sich gleich in der Anfangsphase einige Ballverluste. Braunschweig traf durch Spielmacher Devin Askew den ersten Dreier der Partie zum Zwischenstand von 7:4 in der dritten Minute. Kurze Zeit später waren nach einem Dunk des Ex-Löwen Brandon Tischler und einem Dreier von Sam Griffin zum 7:9 auch die Baskets im Spiel angekommen. Es war der Auftakt zu einem 16:0-Lauf, mit dem sich die Gäste innerhalb von vier Minuten zum ersten Mal zweistellig absetzen konnten (7:20, 7. Minute). Die Heimmannschaft hatte zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Ballverluste auf dem Konto und außerdem mit einer schwachen Trefferquote von der Dreierlinie zu kämpfen (2 von 12 in der ersten Halbzeit). Den zweiten traf Askew mit ablaufender Uhr des ersten Viertels fast von der Mittellinie zum Stand von 19:29. Auf Würzburger Seite hatten Calvin Wishart und Max Jones nach dem ersten Abschnitt jeweils sieben Punkte auf dem Konto, eine Spielminute später waren es zehn: Erst Jones, dann Wishart trafen in der 11. Minute von draußen zum Zwischenstand von 16:35. Löwen-Headcoach Ramón Díaz nahm bereits nach 36 Sekunden des zweiten Viertels eine Auszeit. Die nächsten vier Punkte gingen dann zwar auf das Konto der Gastgeber (23:35), in den folgenden fünf Minuten sorgten die Baskets aber mit einem 17:0-Lauf für die Vorentscheidung. Brandon Tischler erzielte in dieser Phase acht Punkte, unter anderem mit einem 360-Grad-Dunking nach einem Ballgewinn von Charles Thompson. Vierzig Minuten voller Fokus Der Vorsprung wuchs damit schon bis zur 17. Minute auf fast 30 Punkte (23:52). Braunschweig traf im zweiten Viertel nur zwei Korbleger und holte sich die übrigen sieben Punkte an der Freiwurflinie, beim Spielstand von 30:58 ging es in die Kabinen. „Das Wichtigste ist jetzt, noch einmal zwanzig Minuten unseren Fokus zu behalten“, sagte Baskets-Headcoach Saša Filipovski im Halbzeitinterview. Seine Spieler hielten sich daran. Zwar kam Braunschweig nach der Pause offensiv besser ins Spiel, kleiner als 24 Zähler wurde der Abstand in der zweiSTATISTIK Basketball Löwen Braunschweig 72 Fitness First Würzburg Baskets 96 (19:29, 11:29, 22:21, 20:17) Für die Würzburg Baskets spielten: Sam Griffin 19 Punkte/5 Dreier, Max Jones 16/2, Calvin Wishart 12/2 (6 Assists), Brandon Tischler 12, Marvin Ogunsipe 8, Lukas Herzog 7/1, Leo Saffer 6, Charles Thompson 6, Eddie Colbert 4 (6 Rebounds), Kenny Dye 4, Alen Pjanic 2, Marko Petric ten Halbzeit aber nicht. Die Baskets hatten immer eine Antwort auf erfolgreiche Aktionen der Löwen, starteten mit drei Dreiern des starken Sam Griffin in die zweite Halbzeit und konnten den Vorsprung damit auf 33 Punkte erhöhen (34:67, 23. Minute). Griffin und Co. hatten bis dahin neun ihrer 15 Dreierversuche getroffen (60 Prozent). Es folgte ein 13:4-Lauf der Gäste (47:71), der Saša Filipovski zu zwei Auszeiten veranlasste. Danach ging die Würzburger Dreierquote nach unten, der Abstand durch konzentrierte Verteidigung und gute Abschlüsse in der Zone aber wieder nach oben. Beim Spielstand von 52:79 ging es ins letzte Viertel und die Baskets standen vorzeitig als Sieger fest. Saša Filipovski schickte in der 32. Minute Leo Saffer und Marko Petric aufs Parkett, auch Lukas Herzog bekam deutlich mehr Spielzeit als gewohnt. In der 39. Minute betrug der Abstand nach zwei Herzog-Freiwürfen wieder 30 Punkte (64:94). Nach zwei Dreiern von Ferdinand Zylka und Tajh Green für Braunschweig endete das Spiel 74 Sekunden später mit 72:96.
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