TIPOFF - DAS HALLENHEFT DER BASKETS | 02.10.2026

TIPOFF SAISON 2026/27 | Fitness First Würzburg Baskets vs. Telekom Baskets Bonn 11 Spektakulär kann er - Charles Thompson stopft das Ding gegen Oldenburg. Am Ende gewannen die Gäste mit 77:68. Fotos: studiozudem.de / Viktor Meshko OLDENBURG DARF ZU VIELE OFFENSIVREBOUNDS HOLEN: BASKETS VERLIEREN MIT 68:77 "EIN GUTES VIERTEL IST ZU WENIG" Die Fitness First Würzburg Baskets sind mit einer Heimniederlage gestartet: Gegen die EWE Baskets Oldenburg mussten sie sich in einem klassischen „Spiel der Läufe“ mit 68:77 geschlagen geben. Nach einem nervösen Start lag die Heimmannschaft nach dem ersten Viertel mit neun Punkten hinten, drehte die Partie aber nach der Pause: Sie legten einen 18:2Lauf hin und lagen mit neun Zählern vorne. Die nächste starke Phase der Gäste aus Niedersachsen konnten sie am Ende nicht mehr kontern. Topscorer war Brandon Tischler, der im Duell mit Zwillingsbruder Nicholas 15 Punkte und 9 Rebounds auflegte. „Ein gutes Viertel ist zu wenig“, sagte er hinterher. Acht Offensivrebounds weniger und acht Ballverluste mehr: So erklärt sich die Tatsache, dass die Oldenburger in der ersten Halbzeit 16 und nach vierzig Minuten 19 Abschlüsse mehr aus dem Spiel hatten als die Filipovski-Schützlinge. Ein nervöser Start der Gastgeber führte dazu, dass der erste Korberfolg erst nach mehr als drei Minuten gelang: Eddie Colbert III traf von der Dreierlinie zum 5:6. Die ersten Würzburger BBL-Punkte der neuen Saison hatte zuvor Brandon Tischler erzielt, der danach mit einem Block gegen Nate Johnson seine defensiven Qualitäten unter Beweis stellte. Oldenburg sammelte aber bereits im ersten Viertel sechs Offensivrebounds ein, ließ den Ball laufen und traf schwierige Würfe. Würzburg hielt mit der besseren Trefferquote dagegen, lag nach den ersten zehn Minuten mit nur drei Korberfolgen aber mit 12:21 hinten. Ab dem zweiten Abschnitt hielten die Baskets physisch besser dagegen, sodass die Oldenburger ihren Vorsprung zwar halten, aber zunächst nicht entscheidend ausbauen konnten. sodass die Oldenburger ihren Vorsprung zwar halten, aber nicht entscheidend ausbauen konnten. Sam Griffin, Eddie Colbert und Max Jones verkürzten auf 33:38, ehe Oldenburgs Demajeo Wiggins nach einem blitzsauberen Zuspiel von Jeremy Roach einen Korbleger zum Halbzeitstand von 33:40 traf. „In der Pause hat unser Coach uns daran erinnert, wie physisch wir im Training miteinander umgehen und dass wir uns für die harte Arbeit belohnen sollen. Das haben wir dann auch aufs Feld gebracht“, sagte Brandon Tischler. Er und seine Kollegen kamen mit jeder Menge Wut im Bauch zurück auf das Parkett der tectake ARENA, die in den folgenden sieben Spielminuten wieder zu der in der gesamten Liga gefürchtete Turnhölle wurde. Ganze zwei Oldenburger Zähler ließen die Baskets in diesem Zeitraum zu, einen von Eddie Colbert per Dreier eingeleiteten 18:2-Lauf vollendeten Charles Thompson mit einem krachenden Dunk und Lukas Herzog mit einem Dreier zum 51:42 in der 28. Minute. Oldenburgs Headcoach Milenko Bogicevic, vor sechs Jahren Assistent von Saša Filipovski beim AS Monaco, nahm in dieser Situation seine zweite Auszeit nach der Pause. Danach sorgte Nicholas Tischler für die entscheidende Wende im Spiel: Er blockte einen Dreierversuch von Max Jones, erzwang einen Ballverlust von Charles Thompson und traf selbst drei Dreier in Folge zum 52:51. Damit war das Momentum wieder auf Oldenburger Seite, und die Gäste legten mit einem 24:5-Lauf zum Zwischenstand von 56:68 knapp sechs Minuten vor Schluss den Grundstein zu einem unter dem Strich verdienten Auswärtssieg. Die Baskets steckten nicht auf, kämpften bis zur letzten Sekunde, konnten den zweistelligen Rückstand gegen clevere Oldenburger aber nicht mehr entscheidend verringern. 80 Sekunden vor dem Ende keimte noch einmal kurz Hoffnung auf, als Sam Griffin per Dreier zum 68:75 traf. Beim folgenden Korbleger von Charles Thompson entschieden die Schiedsrichter dann aber auf einen Verstoß gegen die Drei-Sekunden-Regel, sodass die Würzburger Aufholjagd mit 43 Sekunden auf der Spieluhr beendet war. STATISTIK Fitness First Würzburg Baskets 68 EWE Baskets Oldenburg 77 (12:21, 21:19, 21:13, 14:24) Für die Würzburg Baskets spielten: Brandon Tischler 15 Punkte/1 Dreier (9 Rebounds), Eddie Colbert III 14/2 (12 Rebounds), Sam Griffin 10/2, Charles Thompson 7, Leo Saffer 4 (8 Rebounds), Calvin Wishart 4, Lukas Herzog 4/1, Max Jones 4, Alen Pjanic 3/1, Kenny Dye 3 (9 Assists).

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