TIPOFF SAISON 2026/27 | Fitness First Würzburg Baskets vs. EWE Baskets Oldenburg 11 Aus bereits im ersten Spiel der Qualifikationsrunde zur Basketball Champions League für Charles Thompson und die Baskets. Fotos: FIBA/Basketball Champions League DIE BASKETS SCHEITERN SCHON IM ACHTELFINALE DER BCLQUALIFIKATION AN MANCHESTER AUFHOLJAGD OHNE HAPPY END Der Traum von der dritten Teilnahme an der Basketball Champions League endete bereits im ersten Spiel, und zwar in der letzten Sekunde eines wahren Basketball-Krimis in Bulgarien: Die Fitness First Würzburg Baskets unterlagen im Achtelfinale des BCL-Qualifikationsturniers in Samokov mit 73:74 (37:42) gegen Manchester Basketball. Dabei hatten die Schützlinge von Headcoach Saša Filipovski in den letzten elf Minuten mit enormem Kampfgeist und Einsatz einen Rückstand von 16 Punkten aufgeholt und waren 14 Sekunden vor Schluss wieder knapp mit 73:72 in Führung gegangen. Dann aber traf Luke Nelson mit 4,5 Sekunden auf der Uhr zwei Freiwürfe für die Briten, und der letzte Wurf von Baskets-Topscorer Sam Griffin (26 Punkte/6 Dreier) war nicht erfolgreich. An Stelle der dritten BCL-Teilnahme in Folge gibt es für die Fitness First Würzburg Baskets nach acht Jahren also eine Rückkehr in den FIBA Europe Cup, in dem sie 2018/2019 im Finale standen. Zunächst sah es in der Arena SamElyon in Samakov so aus, als könnten die Baskets ihrer Favoritenstellung gerecht werden: Sam Griffin traf gleich den ersten Dreier zur Führung, die er und seine Kollegen im ersten Viertel zunächst auf sechs Zähler ausbauen, danach aber nicht verteidigen konnten. In der 15. Minute drehte wieder Sam Griffin einen knappen Rückstand und erzielte fünf Punkte zum Zischenstand von 29:25, danach übernahm Manchester dank besserer Trefferquoten aus dem Feld die Kontrolle über die Partie. Die Engländer erzielten im zweiten und dritten Viertel 46 Punkte und lagen zur Halbzeit mit fünf (37:42) und kurz vor der letzten Viertelpause mit 16 Zählern (46:62) in Führung. Kapitän Alen Pjanic leitete die Würzburger Aufholjagd mit einem Dreier zum 49:62 ein, die letzten elf Minuten gingen mit 27:12 an die Baskets. Das genügte aber nicht, weil ausgerechnet Sam Griffin zum tragischen Helden wurde: Er vergab 14 Sekunden vor Schluss einen Freiwurf zur möglichen Zwei-Punkte-Führung. Nach den beiden folgenden Nelson-Freiwürfen zog Griffin beim Spielstand von 73:74 vielversprechend zum Korb und bekam auch eine gute Abschlusschance, er konnte seinen Floater aber nicht im gegnerischen Korb unterbringen. Der entscheidende Faktor für die Niederlage waren unter dem Strich die schwächeren Trefferquoten aus dem Feld: Die Baskets holten elf Ballgewinne, hatten zehn Würfe mehr und erzielten nach Ballverlusten des Gegners starke 26 Punkte. Trotzdem war am Ende Manchester mit einer ausgeglichenen Teamleistung in der Offensive der Sieger: Vier Spieler der Engländer trafen zweistellig, bei den Baskets nur Sam Griffin. Im FIBA Europe Cup geht es für die Baskets in der ersten Gruppenphase ab dem 7. Oktober an zehn Spieltagen gegen AEK Petrolina Larnaca aus Zypern, Iraklis BC Thessaloniki aus Griechenland, MZT Skopje Aerodrom aus Nordmazedonien, Dziki Warschau aus der Polen und Tartu Ulikool Maks + Moorits aus Estland. Nur die ersten beiden Teams der Sechsergruppe erreichen die zweite Runde, in der in vier Vierergruppen die acht Teilnehmer des Viertelfinales ermittelt werden. STATISTIK Fitness First Würzburg Baskets 73 Manchester Basketball 74 (19:18, 18:24, 15:22, 21:10) Für die Würzburg Baskets spielten: Sam Griffin 26 Punkte/6 Dreier, Max Jones 9/1, Charles Thompson 8 (8 Reb./2 Blocks), Brandon Tischler 7, Calvin Wishart 6, Alen Pjanic 6/1, Leo Saffer 5, Lukas Herzog 4/1, Kenny Dye 2 (7 Ass.), Eddie Colbert III (9 Rebounds), Christian Skladanowski.
RkJQdWJsaXNoZXIy NDQwODU=