TIPOFF - DAS HALLENHEFT DER BASKETS | Playoffs 2026

TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. Telekom Baskets Bonn 13 Die Bonner Verteidigung machte Marcus Carr und Co. in Spiel 2 das Leben schwer. Foto: studiozudem.de / Viktor Meshko HEIMVORTEIL GEKLAUT, ABER SPIEL 2 VERLOREN DIE BASKETS KASSIEREN AM MONTAG IM TELEKOM DOME DEN AUSGLEICH IN DER VIERTELFINAL-SERIE: 88:81 FÜR DIE TELEKOM BASKETS BONN Alle Experten haben eine spannende Serie vorhergesagt, es ist eine spannende Serie geworden: Die Telekom Basket Bonn haben sich den 1:1-Ausgleich am Montagabend im fast ausverkauften Telekom Dome nach einer hart umkämpften Partie auf Augenhöhe gesichert - entscheidend war ein Bonner 15:3-Lauf im vierten Viertel. Den daraus resultierenden Zwölf-Rückstand (84:72, 38. Minute) konnten die Gäste aus Würzburg in der Crunchtime nicht mehr aufholen, der Endstand lautete 88:81 für Bonn. Topscorer der Partie waren drei Würzburger: Marcus Carr mit 20, Johnathan Stove mit 19 und Davion Mintz mit 17 Punkten. "Zuhause müssen wir härter spielen und weniger Offensivrebounds zulassen“, sagte Stove nach dem Spiel. Die Serie ist völlig offen, der Heimvorteil im Moment abr auf Würzburger Seite: Die Baskets können mit zwei Heimsiegen zum dritten Mal in Folge ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft einziehen. Es war wieder eine physische Partie, in der beide Teams offensiv erfolgreicher agierten als zwei Tage vorher. Die Bonner bewegten den Ball besser als in Spiel 1 (Spielbericht Seite 11) und kamen dadurch zu deutlich mehr Abschlüssen in Korbnähe, die sie auch konsequenter nutzen konnten als die Schützlinge von Sasa Filipovski. Die kamen am Ende nur auf 7 Assists, mussten ihr Heil sehr häufig in Einsgegen-Eins-Situationen suchen und bekamen dabei gegen die konzentrierte Bonner Verteidigung fast nur schwierige Abschlüsse. Die Trefferquote aus dem Zweierbereich (Bonn 61 Prozent – Würzburg 41 Prozent) machte daher in diesem Spiel den Unterschied aus, die Gastgeber erzielten in der Zone 16 Punkte mehr. Vor allem Davion Mintz hatte Bonn dieses Mal viel besser im Griff: Er erzielte zwar wieder 17 Punkte, sechs davon allerdings erst in der Schlussphase mit zwei Drei-PunkteWürfen, die am Ausgang des Spiels nichts mehr änderten. Bonn startete wie erwartet sehr energisch ins Spiel und ging durch einen Korbleger von Michael Kessens und einen Dunk von Jeff Garrett mit 4:0 in Führung. Nach dem ersten Dreier von Joel Aminu lagen die Gastgeber nach weniger als drei Minuten mit 10:4 vorne, dann fanden auch die Baskets ihren Rhythmus und drehten den Spielstand unter anderem durch Dreier von Mintz, Lukas Herzog und Brae Ivey noch im ersten Viertel (20:24). Auch im zweiten Abschnitt blieb es ein hartes Playoff-Duell auf Augenhöhe. Ein Bonner /:0-Lauf drehte den Spielstand auf 27:24, Davion Mintz sorgte kurze Zeit später per Dreier wieder für den Ausgleich (29:29, 13. Minute). Ihre nächsten sieben Punkte erzielten die Baskets von der Freiwurflinie, ehe der starke Johnathan Stove (14 Punkte in der ersten Halbzeit) den nächsten Würzburger Dreier zum Zwischenstand von 37:39 versenkte. Mit einer ZweiPunkte-Führung (41:43) konnten die Gäste kurze später auch in die Halbzeitpause gehen. Wie in den ersten beiden Vierteln waren die Bonner auch nach dem Seitenwechsel als erste am Drücker und zogen wieder davon: Ihr 16:5-Lauf stellte den Spielstand in der 25. Minute auf 57:48. Die Würzburg Baskets ließen sich davon nur kurz beeindrucken und starteten die nächste Aufholjagd. Bis zum Ende des dritten Abschnitts kamen sie auf 65:60 und in der 34. Minute durch einen Dreier und zwei Freiwürfe von Marcus Carr wieder auf 69:68 heran. Die Vorentscheidung fiel in den kommenden beiden Spielminuten, in denen die Bonner sich durch einen 8:0Lauf schnell wieder absetzen konnten (77:68, 36. Minute). Kurze Zeit später war der Abstand nach einem Dreier und zwei Freiwürfen von Jalen Finch zum ersten Mal zweistellig (84:72), am Bonner Heimsieg änderten in den letzten zweieinhalb Minuten auch die beiden bereits erwähnten späten Dreier von Davion Mintz nichts mehr. STATISTIK Telekom Baskets Bonn 88 Fitness First Würzburg Baskets 81 (20:24, 21:19, 24:17, 23:21) Für die Würzburg Baskets spielten: Marcus Carr 20 Punkte/3 Dreier, Johnathan Stove 19/2, Davion Mintz 17/4, Brae Ivey 8/1, Eddy Edigin Jr. 6, Lukas Herzog 5/1, David Muenkat 4, Charles Thompson 2 (6 Rebounds), Christian Skladanowski, Alen Pjanic.

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