TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. Telekom Baskets Bonn 11 19 Punkte und 5 Dreier: Davion Mintz war der offensive Matchwinner beim 69:54-Auswärtsseig in Spiel 1 des Viertelfinales. Foto: studiozudem.de / Viktor Meshko DIE BASKETS GEWINNEN SPIEL 1 DER VIERTELFINAL-SERIE IM TELEKOM DOME MIT 69:54 STARKE DEFENSIVE UND 19 MINTZ-PUNKTE Es war hart erkämpfter, aber völlig verdienter 9:54-Auswärtssieg bei den Telekom Baskets Bonn. Im ausverkauften Bonner Telekom Dome dominierte das Team von Headcoach Sasa Filipovski Spiel 1 der Viertelfinalserie ab dem zweiten Viertel mit viel Energie und intensiver Verteidigung. Mit diesem Erfolgsrezept holten sie einen zweistelligen Rückstand auf, setzten sich nach der Pause deutlich ab und beendeten im vierten Viertel einen Comebackversuch der Gastgeber. Topscorer war Davion Mintz, der fünf wichtige Dreier traf und 19 Punkte erzielte. „Für uns kann es nur über Physis und Einsatz in der Verteidigung gehen“, sagte er. Die Filipovski-Schützlinge starteten mit einem Dreier und einem Halbdistanz-Treffer von Jonathan Stove in die Partie, die in den ersten fünf Minuten ein Duell auf Augenhöhe war. Bonn traf seine ersten fünf Würfe aus dem Feld, auf Würzburger Seite hielt Mintz mit fünf Punkten und seinem ersten Dreier dagegen (14:12, 6. Minute). In den letzten knapp fünf Minuten des ersten Viertels ging auf Würzburger Seite die Fehlerquote nach oben, so dass Bonn sich mit einem viertelübergreifenden 11:2Lauf zum ersten (und einzigen) Mal zweistellig absetzen konnte - Grayson Murphy und Kapitän Michael Kessens stellten mit Korblegern den Spielstand in der 11. Minute auf 27:16. In den verbleibenden 29 Spielminuten kamen auf Bonner Seite nur noch 27 Punkte dazu, weil die Würzburger Verteidigung auf intensivem Playoff-Niveau agierte, die Zone unter dem eigenen Korb dicht machte und Bonn kaum noch einfache Abschlüsse gestattete. Dazu kam die deutliche Überlegenheit beim Rebound (46:36) und die geringere Anzahl von Ballverlusten (8:13). Die Filipovski-Truppe hatte am Ende satte 16 Abschlüsse mehr, was bei fast identischen Trefferquoten den Unterschied ausmachte. In den letzten gut neun Minuten des zweiten Abschnitts erzielten die Baskets in einer wahren Defensivschlacht zwar auch nur 14 Punkte, ließen aber nur drei weitere Bonner Zähler zu. Die erste Halbzeit endete beim ausgeglichenen Spielstand von 30:30, Davion Mintz hatte 13 Punkte auf dem Konto und drei Dreier getroffen. Sein DreiPunkte-Treffer Nummer vier zum 32:33 bedeutete kurz nach Beginn des dritten Viertels den siebten und letzten Führungswechsel in einem hart umkämpften Spiel. Kurze Zeit später hatten Christian Skladanowski und Charles Thompson die Würzburger Führung jeweils nach einem Offensivrebound auf 39:48 ausgebaut. Insgesamt erzielten die Gäste 19 Punkte aus zweiten Chancen, zehn mehr als Bonn. Skladanowski schnappte sich zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels den nächsten offensiven Abpraller und machte die Würzburger Führung zum ersten Mal zweistellig (41:52). Beim nächsten Angriff wurde er für seinen Einsatz durch ein langes Alley-Oop-Anspiel von Marcus Carr belohnt, das er mit viel Anlauf durch die Hintertür spektakulär zum 41:54 in den Bonner Korb stopfte. Im vierten Abschnitt konnten die Gastgeber eine Aufholjagd starten, weil sie in dieser Phase viele Offensivrebounds bekamen – Jeff Garrett stellte den Spielstand in der 34. Minute mit einem Tip-In auf 51:58. Die Hoffnung der jetzt wieder lautstark wahrnehmbaren Bonner Fans auf eine Wende erfüllte sich danach aber nicht: Ganze drei Punkte gelangen den Hausherren gegen die weiter konzentrierte und physische Würzburger Defensive. Am anderen Ende des Feldes holten Marcus Carr und Davion Mintz das Momentum zurück auf Würzburger Seite. Carr traf einen schwierigen Dreier mit ablaufender Uhr und Brett, Mintz legte mit seinem fünften Dreier nach – beim Spielstand von 51:64 war knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende die Entscheidung gefallen. STATISTIK Telekom Baskets Bonn 54 Fitness First Würzburg Baskets 69 (23:14, 7:16, 15:24, 9:15) Für die Würzburg Baskets spielten: Davion Mintz 19 Punkte/5 Dreier, Marcus Carr 12/1 (8 Assists), Charles Thompson 11 (7 Rebounds), Christian Skladanowski 8, Eddy Edigin Jr. 6, Johnathan Stove 5/1 (3 Steals), David Muenkat 4 (8 Rebounds), Alen Pjanic 2, Brae Ivey 2, Lukas Herzog.
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