TIPOFF - DAS HALLENHEFT DER BASKETS | 11.02.2026

TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. Unicaja Malaga 23 Starke 22 Punkte von Davion Mintz (im Bild) und 20 Zähler von Brae Ivey waren nicht genug im Heim-Frankenderby gegen Bamberg. Foto: studiozudem.de / Viktor Meshko DIE BASKETS LASSEN IN DER ZWEITEN HALBZEIT 55 PUNKTE ZU UND VERLIEREN MIT 80:98 NUR EINE HALBZEIT AUF AUGENHÖHE Die Fitness First Würzburg Baskets haben zum Auftakt der Rückrunde der easyCredit BBL auch das zweite Frankenderby gegen die BMA365 Bamberg Baskets verloren. 3.140 Zuschauende in der restlos ausverkauften tectake ARENA sahen eine ausgeglichene erste Halbzeit (42:43), dann übernahmen die Bamberger im dritten Viertel zusehends die Kontrolle über das Spiel. Der Tscheche Richard Balint erzielte im dritten Abschnitt 15 Punkte und versenkte vier DreiPunkte-Würfe. Durch einen 13:0Lauf setzten sich die Oberfranken in dieser Phase vorentscheidend ab und kamen am Ende zu einem 80:98-Erfolg. Topscorer der Partie wurde Davion Mintz mit 22 Zählern, auf Würzburger Seite punkteten außerdem Brae Ivey (20) und David Muenkat (10) zweistellig. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit nicht mehr genug Energie, waren nicht mehr konzentriert genug und haben auch das Selbstvertrauen verloren“, kommentierte Headcoach Sasa Filipovski das Geschehen nach dem Spiel. Die ersten zwanzig Spielminuten erinnerten mit Läufen beider Kontrahenten und elf Führungswechseln an das Hinspiel zwei Wochen zuvor. Die Würzburger Baskets starteten dieses Mal aber besser: Zweimal Davion Mintz, Marcus Carr und David Muenkat trafen von der Dreierlinie und sorgten für eine 14:9-Führung der Heimmannschaft in der 6. Minute. 40 Prozent Dreierquote in der ersten Halbzeit - Bamberg 50 Prozent Auch Brae Ivey hatte sein Visier gut eingestellt und traf von außen zum 17:14, nachdem Bamberg zwischenzeitlich wieder ausgeglichen hatte. Nach dem ersten Viertel lagen die Unterfranken mit 22:19 vorne und trafen im zweiten Abschnitt drei weitere Drei-Punkte-Würfe (8 von 20 in der ersten Halbzeit - 40 Prozent). Das Problem in der Offensive war vor der Pause die fehlende Durchschlagskraft in der Zone - nur 4 von 14 Versuchen aus dem Zweierbereich waren erfolgreich, weil EJ Onu (3 Blocks in der ersten Halbzeit) und seine Bamberger Kollegen in Brettnähe physisch und erfolgreich verteidigten. Zu Beginn des zweiten Abschnitt ging es in diesem Stil weiter: Das Heimteam konnte sich durch zwei Dreier von Brae Ivey erst auf 30:24 absetzen. In der 17. Minute hatten die Gäste den Spielstand aber wieder gedreht: Ibi Watson traf zwei Freiwürfe zum 36:37, den knappen Vorsprung verteidigten die Gäste bis zum Seitenwechsel (42:43). Bambergs Richard Balint trifft im dritten Viertel vier von vier Dreiern In die zweite Halbzeit startete Bamberg mit drei Freiwurf-Treffern von Richard Balint, der sich dadurch offenbar das nötige Vertrauen in seinen Wurf holen konnte: Der tschechische Scharfschütze versenkte in den folgenden vier Minuten vier DreiPunkte-Würfe bei einem 20:3-Lauf der Oberfranken, mit dem sie sich eine 51:68-Führung herauswerfen konnten. Die Fitness First Würzburg Baskets konnten den Abstand bis zur letzten Viertelpause unter anderem durch zwei Korbleger von Lukas Herzog zwar auf 60:72 verkürzen, in den ersten gut vier Minuten des Schlussabschnitts machten die Gäste dann am defensiven Ende des Spielfelds alle klar: Die ersten Würzburger Punkte im vierten Viertel erzielte Davion Mintz in der 35. Minute von der Freiwurflinie, zuvor hatte Bamberg sich auf 60:84 abgesetzt und damit die Partie frühzeitig entschieden. Mintz und Co. gelangen in der verbleibenden Spielzeit zwar noch weitere 18 Punkte, die Gäste aus Oberfranken hatten aber immer eine Antwort und ließen sich den den deutlichen Auswärtssieg nicht mehr nehmen. STATISTIK Fitness First Würzburg Baskets 80 BMA365 Bamberg Baskets 98 (22:19, 20:24, 18:29, 20:26) Für die Würzburg Baskets spielten: Davion Mintz 22 Punkte/4 Dreier, Brae Ivey 20/4 (6 Rebounds), David Muenkat 10/2, Johnathan Stove 7/1, Marcus Carr 7/1, Charles Thompson 6, Lukas Herzog 4, Eddy Edigin Jr. 4, Christian Skladanowski.

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