TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. Unicaja Malaga 13 Die Fitness First Würzburg Baskets sind am Sonntag zum ersten Mal mit einer Niederlage aus Rostock zurückgekehrt: Die Mannschaft von Headcoach Sasa Filipovski unterlag an der Ostseeküste bei den ROSTOCK SEAWOLVES nach einer spannenden Schlussphase mit 74:77 (38:43). Die Gastgeber konnten drei Minuten vor dem Ende mit sieben Punkten in Führung gehen und brachten den Heimsieg anschließend erfolgreich über die verbleibende Zeit. Bester Spieler der Partie war Rostocks Andy van Vliet mit 22 Punkten. „Wir haben in der zweiten Halbzeit zu viele schwere Würfe genommen, Rostock hat es uns schwer gemacht. Und wir haben zu viele leichte Würfe abgegeben, vor allem an van Vliet“, sagte Lukas Herzog nach dem Spiel. Für Andy van Vliet war es das Comeback nach zweieinhalb Monaten Verletzungspause, von fehlender Spielpraxis war beim belgischen Center der Rostocker aber nichts zu spüren: Er DIE BASKETS MÜSSEN SICH AUCH IN ROSTOCK MIT 74:77 KNAPP GESCHLAGEN GEBEN war vor allem in der ersten Halbzeit im Angriff immer eine gute Option für die Gastgeber, traf vier Dreier und erzielte 17 seiner 22 Punkte vor der Pause. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase waren es aber zunächst Marcus Carr und seine Kollegen, die sich das Momentum holten, ihre Dreier hochprozentig trafen (4 von 5 im ersten Viertel) und sich zwischenzeitlich einen zweistelligen Vorsprung herauswerfen konnten. Christian Skladanowski versenkte einen der Drei-Punkte-Würfe in der 5. Minute zum Zwischenstand von 8:10, außerdem trafen Carr, Johnathan Stove, David Muenkat und Lukas Herzog von außen - der Herzog-Dreier sorgte für das 19:25 nach dem ersten Abschnitt. Im zweiten Viertel war noch keine Minute gespielt, als Herzog den nächsten Drei-Punkte-Wurf versenkte und die Baskets mit 19:30 in Führung warf. Ab diesem Zeitpunkt gelang es den Hausherren deutlich besser, die Würzburger Scorer zu kontrollieren - gute Würfe wurden seltener, die Baskets erzielten in den folgenden sieben Spielminuten nur drei Punkte, alle durch Kapitän Eddy Edigin Jr. Erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit gelangen Muenkat und Davion Mintz nach einem 19:3-Lauf der SEAWOLVES noch fünf Zähler zum Halbzeitstand von 43:38. Bemerkenswert: Rostock ging in den ersten beiden Vierteln kein einziges Mal an die Freiwurflinie, die Baskets bekamen nur zwei Freiwürfe zugesprochen. Das änderte sich in den zweiten zwanzig Minuten und war angesichts ähnlicher Wurfquoten beider Teams aus dem Spiel heraus und dem knappen Endstand unter dem Strich entscheidend: Die Baskets erzielten nach der Pause zehn Punkte von der Freiwurflinie, Rostock 15. Im dritten Viertel dauerte es viereinhalb Minuten, bis die Gäste den Ausgleich geschafft hatten: Davion Mintz traf von der Dreierlinie zum 49:49 und wenige Sekunden vor Ende des dritten Abschnitts einen Stepback-Jumper zum 62:59. Ähnlich spannend blieb es auch im Schlussviertel, in das die Baskets mit dem nächsten erfolgreichen Dreier starteten: Marcus Carr stellte den Spielstand im ersten Angriff auf 62:62. Weil die nächsten vier Korblegerversuche der Baskets gegen die starke Verteidigung der Gastgeber nicht den Weg in den Korb fanden, gelang es Carr und Co. aber nicht, das Ergebnis zu drehen. Rostock fand weiter die besseren Lösungen im Angriff und konnte sich erneut absetzen (73:66, 37. Minute). In den verbleibenden drei Minuten gaben die Baskets alles, um das Comeback zu schaffen und sorgten für eine spannende Crunchtime: Carr traf 23 Sekunden vor dem Ende einen schwierigen Dreier aus der rechten Ecke zum 73:72. Rostock nutzte danach vier von fünf Freiwurfchancen und konnte den ersten Heimsieg gegen Würzburg feiern. Headcoach Sasa Filipovski und sein Team sind ohne Punkte von der längsten BBL-Auswärtsfahrt der Saison zurückgekehrt. Foto: Erik Schwiderski ERSTE NIEDERLAGE BEI DEN SEAWOLVES STATISTIK ROSTOCK SEAWOLVES 77 Fitness First Würzburg Baskets 74 (19:25, 24:13, 19:21, 15:15) Für die Würzburg Baskets spielten: Marcus Carr 19 Punkte/3 Dreier, Davion Mintz 18/2, David Muenkat 14/2 (8 Rebounds), Johnathan Stove 7/1 (6 Rebounds), Lukas Herzog 6/2, Christian Skladanowski 3/1, Eddy Edigin 3 (6 Rebounds), Charles Thompson 2, Brae Ivey 2 (6 Assists).
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