TIPOFF - DAS HALLENHEFT DER BASKETS | 06.01.2026

TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. Patrioti Levice 11 Die Fitness First Würzburg Baskets konnten ihre Siegesserie im letzten Spiel des Jahres nicht fortsetzen: In einer harten und körperbetonten Partie in der Ulmer ratiopharm arena gab es am 13. BBL-Spieltag eine 61:66-Niederlage gegen Vizemesiter ratiopharm ulm. Ausschlaggebend für den Ausgang der Partie vor allem die Arbeit unter den Brettern: Ulm holte 58 Rebounds, Würzburg nur 33. "Wir müssen tougher sein und besser rebounden“, sagte Johnathan Stove hinterher. Dass es zum Jahresausklang physisch werden würde, war nach den fünf Partien des Halbfinales im Frühsommer zwischen den Baskets und Ulm allen Beteiligten im Vorfeld klar. Vor allem in der Verteidigung zeigten beide Teams eine starke Vorstellung, Spielfluss und gelungene Offensivaktionen waren vierzig Minuten lang echte Mangelware. Die Baskets taten sich schon zu Beginn schwer und punkteten bis zum Spielstand von 10:6 in der 5. Minute nur von der Freiwurflinie. Zu diesem Zeitpunkt war ihr Anführer schon nicht mehr dabei: Spielmacher und Topscorer Marcus Carr zog sich nach vier Minuten eine Verletzung am rechten Fuß zu und konnte nicht mehr weiterspielen. Seine Teamkollegen erholten sich schnell von dem Schock, ein offensiver Weckruf folgte in Form eines krachenden Dunks von David Muenkat, kurz vor dem Ende des ersten Viertels holte Charles Thompson mit seinem zweiten erfolgreichen Korbleger zum 16:17 die erste Würzburger Führung. Eine gute Minute nach dem Start ins zweite Viertel saß dann auch der erste Baskets-Dreier: Lukas Herzog traf zum 17:20 in der 12. Minute und versenkte kurze Zeit später zwei Freiwürfe zum 20:22. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Baskets exakt die Hälfte ihrer Punkte, also elf, von der Freiwurflinie erzielt. Die nächsten zehn Würzburger Zähler bis zur Halbzeitpause kamen von Davion Mintz und Johnathan Stove, jeweils mit einem Dreier und einem Korbleger. Ulm hatte sich allerdings, auch begünstigt durch Foulprobleme beider Würzburger Center, bis zum Seitenwechsel bereits zehn Offensivrebounds geschnappt und lag daher trotz einer schwachen Dreierquote beim Seitenwechsel knapp mit 35:32 in Führung. Entscheidung in der Crunchtime: Zu viele Ulmer Offensivrebounds Ab dem dritten Viertel streuten die Baskets immer wieder erfolgreich eine Zonenverteidigung ein und zwang die Ulmer regelmäßig zu Ballverlusten. Besonders Davion Mintz und Brae Ivey waren mit zusammen sieben Steals in den zweiten zwanzig Minuten als Bällediebe erfolgreich und konnten damit die deutliche Überlegenheit der Hausherren beim Rebound ein Stück weit ausgleichen. Nach dem dritten Viertel war beim Spielstand von 49:44 in diesem physischen Defensivduell für beide Teams weiter alles drin. GröDavion Mintz war mit 15 Zählern erfolgreichster Würzburger Punktesammler in Ulm. Foto:: Harry Langer ßer als sechs Zähler wurde der Ulmer Vorsprung auch im vierten Abschnitt nie, so dass die Partie zielsicher auf eine nervenaufreibende Schlussphase zusteuerte. So kam es dann auch: Die Baskets blieben durch drei Dreier von Brae Ivey, Alen Pjanic und Davion Mintz in Schlagdistanz, zweieinhalb Minuten vor dem Ende sorgte Charles Thompson nach dem zehnten Ivey-Assist für den 61:61-Ausgleich. In der Crunchtime wollten dann aber die nächsten beiden Dreierversuche von Eddy Edigin Jr. und Davion Mintz nicht fallen, so dass Mark Smith, mit 21 Punkten bester Akteur des Spiels, für Ulm bei drei Trips an die Freiwurflinie alles klar machen konnte. Der US-Amerikaner traf dabei zweimal nur seinen ersten Freiwurf, nach seinen beiden Fahrkarten im zweiten Versuch war aber jeweils Justin Simon zur Stelle und schnappte sich - passend zum Verlauf der gesamten Partie - die letzten beiden von 25 Ulmer Offensivrebounds. „Diese Statistik war für uns ein Desaster, speziell nach den Freiwürfen“, stellte Headcoach Sasa Filipovski nach dem Spiel fest. NIEDERLAGE IM DEFENSIVDUELL STATISTIK ratiopharm um 66 Fitness First Würzburg Baskets 61 (17:17, 18:15, 14:12, 17:17) Für die Würzburg Baskets spielten: . Davion Mintz 15 Punkte/2 Dreier (4 Steals), Brae Ivey 13/1 (10 Assists/4 Steals), Jonathan Stove 10/1, Lukas Herzog 6/1, Charles Thompson 6, David Muenkat 6 (7 Rebounds), Alen Pjanic 5/1, Eddy Edigin, Christian Skladanowski, Marcus Carr. DIE BASKETS VERLIEREN MARCUS CARR MIT EINER VERLETZUNG, DAS REBOUND-BATTLE MIT 33:58 UND EIN SPANNENDES SPIEL MIT 61:66 (32:35)

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