TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. Patrioti Levice 11 Brae Ivey war mit 20 Punkten Topscorer der Baskets gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Foto: studiozudem.de / Viktor Meshko SPANNENDES SPIEL MIT DEM BESSEREN ENDE FÜR DIE BASKETS: 91:88 GEGEN DIE TÜRME AUS HAMBURG PLATZ ZWEI VERTEIDIGT Kein Spitzenspiel, aber eine spannende Partie mit dem besseren Ende für die Heimmannschaft: Die Fitness First Würzburg Baskets sind mit einem 91:88-Arbeitssieg in der ausverkauften tectake ARENA gegen die Veolia Towers Hamburg ins neue Jahr gestartet und haben Tabellenplatz zwei verteidigt. Wegen einer Verletzung von Marcus Carr stand Ryan Schwieger im Aufgebot, Brae Ivey kehrte zurück in die Startformation. Der Kalifornier hatte sich gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber offenbar einiges vorgenommen: Er erzielte bereits in der ersten Halbzeit elf Punkte, traf drei Dreier und eroberte viermal den Ball, am Ende war er mit 20 Zählern Topscorer der Baskets. Nach einer Anfangsphase mit leichten Vorteilen für die Gäste (7:11, 5. Minute) erzielte Ivey acht Punkte bei einem Würzburger 14:0-Lauf, der die Halle auf Betriebstemperatur und den Baskets die erste zweistellige Führung brachte (21:11). David Muenkat sorgte mit einem Alley-Oop-Dunk nach Zuspiel von Davion Mintz für eine von vielen spektakulären Szenen. Nach einem starken ersten Viertel lagen die Hausherren mit sechs Punkten vorne (23:17) und konnten den Vorsprung dank einer starken Dreierquote von 50 Prozent bis zum Seitenwechsel verdoppeln (47:35). Sie zwangen ihre Gäste in der ersten Halbzeit zu 13 Ballverlusten und hatten sich bis zum Seitenwechsel zehn Abschlüsse mehr erarbeitet. Ein unkonzentrierter Start ins dritte Viertel mit mehreren Ballverlusten ermöglichte den Hamburgern dann aber ein schnelles Comeback. TowersSpielmacher Ross Williams eröffnete die zweite Halbzeit mit einem Dunk und einem Dreier, nach einem Hamburger 10:0-Lauf zum 47:45 wurde es in den verbleibenden knapp 17 Minuten ein spannendes und enges Spiel. In der 29. Minute konnten die Nordlichter zum ersten Mal seit der Anfangsphase in Führung gehen (59:60), nachdem kurz zuvor Alen Pjanic den Ball nach einem seiner vier Steals der Partie mit Wucht in den Hamburger Korb gestopft hatte. Kurz vor Ende des dritten Abschnitts eroberte Pjanic das Leder erneut und fand Ryan Schwieger an der Dreierlinie zum 64:60. Mit zwei Punkten Vorsprung (64:62) starteten die Baskets in den Schlussabschnitt, in dem die Hamburger den Trend der zweiten Halbzeit fortsetzen konnten: Sie waren nach der Pause beim Rebound überlegen, hatten zehn Abschlüsse mehr und erzielten 14 Punkte aus zweiten Chancen, weil die Würzburger Big Men mit Foulproblemem zu kämpfen hatten. Am Ende hatten beide Mannschaften jeweils 33 ihrer 60 Würfe aus dem Spiel heraus getroffen, so dass die bessere Trefferquote der Baskets an der Freiwurflinie unter dem Strich den Unterschied ausmachen sollte. Hamburg warf im letzten Viertel fünf Fahrkarten bei zwölf Versuchen, die Hausherren nur zwei. In der Schlussphase nahm und traf Devon Daniels gefühlt jeden Wurf und hielt die Norddeutschen im Spiel, so dass Ross Williams in der 37. Minute den Spielstand mit einem Dreier erneut drehen konnte (77:78). Sasa Filipovski nahm eine Auszeit, nach der die Baskets die nächsten sechs Punkte erzielen und damit endgültig auf die Siegerstraße einbiegen konnten. Davion Mintz traf seinen dritten Dreier des Spiels in der 38. Minute zum 83:78, in der Schlussminute sorgte David Muenkat mit einem schwierigen Treffer aus der Halbdistanz zum 85:81 für die Vorentscheidung. In den verbleibenden 41 Sekunden machten Brae Ivey und Davion Mintz mit sechs Freiwürfen dann endgültig den Deckel drauf auf den sechsten BBL-Heimsieg der Fitness First Würzburg Baskets. STATISTIK Fitness First Würzburg Baskets 91 Veolia Towers Hamburg 88 (23:17, 24:18, 17:27, 27:26) Für die Würzburg Baskets spielten: Brae Ivey 20 Punkte/4 Dreier (5 Steals), Davion Mintz 19/3 (8/8 Freiwürfe - 5 Assists), David Muenkat 17/1, Ryan Schwieger 10/1, Charles Thompson 8, Eddy Edigin Jr. 6, Johnathan Stove 4, Alen Pjanic 4 (6 Assists/5 Rebounds/4 Steals), Lukas Herzog 3/1.
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