TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. Elan Chalon 11 Foto: studiozudem.de / Viktor Meshko DAS FREUNDSCHAFTSDUELL IN DER AUSVERKAUFTEN TURNHÖLLE GEHT MIT 87:81 AN DIE BONNER HEIMNIEDERLAGE NACH AUFHOLJAGD Heimniederlage im direkten Duell um die Playoff-Plätze: Am Samstagabend unterlagen die Fitness First Würzburg Baskets mit 81:87 gegen die Telekom Baskets Bonn. Entscheidend war die Schlussphase in beiden Halbzeiten: Am Ende des zweiten Viertels nutzte Bonn zwei Fehler der Gastgeber, um eine knappe Führung auf sieben Punkte auszubauen. Nach einer starken Aufholjagd der Heimmannschaft war es zwei Minuten vor dem Ende wieder eine enge Partie (77:78), die besseren Offensivaktionen hatten in der Crunchtime aber die Gäste. Topscorer der Partie war Marcus Carr mit 26 Punkten, zwanzig davon in den zweiten zwanzig Minuten. Würzburg und die Baskets Bonn - vor dem Sprungball und während der Partie feierten die Fanclubs beider Seiten 25 Jahre Freundschaft mit einer Choreo und vielen Sprechchören, die Stimmung in der Turnhölle war, unabhängig vom Spielverlauf, entsprechend gut. Auf dem Parkett mussten die Fitness First Würzburg Baskets ohne ihren zweitbesten Scorer auskommen: Davion Mintz fiel mit einer schmerzhaften Rippenprellung aus. Für ihn rückte Alen Pjanic zum ersten Mal in die Startformation, beim Scoring sprang Brae Ivey mit 19 Punkten und fünf Dreiern in die Bresche. Den ersten Würzburger Drei-PunkteTreffer setzte Johnathan Stove in der 5. Minute zum Spielstand von 7:8, nachdem die Gäste nicht nur in der Anfangsphase, sondern im gesamten Spiel in Korbnähe die besseren Aktionen hatten. In der ersten Halbzeit konnte Bonn außerdem sieben Offensivrebounds in zehn Punkte verwandeln: „Sie wollten heute härter spielen als wir“, sagte Brae Ivey. Deswegen liefen die Gastgeber in der ersten Halbzeit immer einem knappen Rückstand hinterher - Lukas Herzog verkürzte kurz vor Ende des ersten Viertels per Dreier auf 16:18. Eine Minute vor dem Seitenwechsel lagen die Filipovski-Schützlinge nach einem bis dahin ausgeglichenen zweiten Abschnitt weiterhin nur mit drei Zählern hinten (35:38), dann leisteten sie sich zwei Ballverluste, die Bonn durch Joel Aminu und Patrick Heckmann zu vier Punkten nutzen konnten – beim Spielstand von 35:42 ging es in die Kabine. Baskets holen im dritten Viertel elf Punkte Rückstand auf Aminu konnte den Bonner Vorsprung zu Beginn der zweiten Halbzeit per Dreier auf zehn (35:45), Grayson Murphy in der 34. Minute auf elf Punkte ausbauen (42:53). Spätestens zu diesem Zeitpunkt packten die Hausherren ihr Kämpferherz aus und hatten die Begegnung vier Minuten später wieder ausgeglichen – Brae Ivey und Marcus Carr trafen von außen und erzielten acht Punkte in Folge zum 58:58 in der 38. Minute. Beim knappen Spielstand von 62:63 aus Würzburger Sicht startete das Schlussviertel, in dem die Heimmannschaft durch einen Ivey-Dreier zum 65:63 zum ersten Mal im Spiel in Führung gehen konnten. Bis kurz vor Schluss blieb es eine enge Partie – Marcus Carr traf in der 37. Minute einen Dreier zum 75:75 und zwei Minuten vor der Schlusssirene einen Halbdistanzwurf zum 77:78. 43 Sekunden vor dem Ende lag Bonn durch zwei Korbleger von Michael Kessens – einer nach einem Offensivrebound, einer im Fastbreak – mit 78:84 vorne, dann traf Brae Ivey seinen fünften Dreier zum 81:84. Der nötige Stopp in der Verteidigung gelang danach aber nicht – Kessens war nach einer Bonner Auszeit auf Zuspiel von Joel Aminu erneut zur Stelle und sorgte mit 16 Sekunden auf der Spieluhr für die endgültige Entscheidung. Wenigstens den direkten Vergleich konnten die Fitness First Würzburg Baskets aber für sich entscheiden, denn das Hinspiel im Telekom Dome hatten sie mit elf Punkten Vorsprung gewonnen. STATISTIK Fitness First Würzburg Baskets 81 Telekom Baskets Bonn 87 (16:18, 19:24, 27:21, 19:24) Für die Würzburg Baskets spielten: Davion Mintz 28 Punkte/4 Dreier, Marcus Carr 23/3 (6 Assists), Charles Thompson 8, Johnathan Stove 6/2, David Muenkat 5/1, Lukas Herzog 3/1, Christian Skladanowski 3, Alen Pjanic 3, Eddy Edigin Jr., Leo Saffer, Christoph Philipps.
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