TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. ratiopharm ulm 11 18 Punkte und vier Dreier von Davion Mintz stehen stellvertretend für eine starke Leistung der Baskets gegen die Münchner Bayern, die am Ende nicht belohnt wurde. Foto: studiozudem.de / Viktor Meshko DIE BASKETS LIEFERN DEM TITELVERTEIDIGER AUS MÜNCHEN EIN DUELL AUF AUGENHÖHE GROSSER KAMPF OHNE HAPPY END Eine sehr starke Leistung wurde am Ende nicht belohnt: Die Baskets haben im Nachhol-Heimspiel gegen Titelverteidiger FC Bayern München Basketball in der ausverkauften Turnhölle eine 81:90-Niederlage hinnehmen müssen. Nach einem extrem starken zweiten Viertel (32:16) lagen die Baskets zur Halbzeit überraschend deutlich mit 46:37 in Führung. Diesen Rückstand konnten die Gäste im dritten Abschnitt aufholen und dann in den letzten knapp vier Minuten der Partie in einen Auswärtssieg verwandeln, weil sie von der Freiwurflinie insgesamt 18 Punkte mehr erzielten. 3140 Zuschauende sorgten für tolle Derby-Stimmung und bekamen im Gegenzug eine intensive und hart umkämpfte Partie auf Playoff-Niveau geboten, in der die Baskets dem Meisterschaftsfavoriten auf spielerischer und physischer Augenhöhe begegneten. Das Spiel begann mit einem Münchner Ballverlust und dem ersten erfolgreichen Dreier von Davion Mintz, der die Halle sofort auf volle Betriebstemperatur brachte. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels wechselte die Führung fünf Mal, erstmals etwas deutlicher wurde der Abstand durch einen Dunk und einen Korbleger von Bayern-Topscorer Oscar da Silva (19 Punkte) zum 9:15 in der 6. Minute. Die Baskets blieben dran und zwangen ihre Gäste im ersten Viertel zu sechs Ballverlusten – den letzten nutzte Charles Thompson und stopfte den Ball zum Zwischenstand von 14:18 in den Münchner Korb. Niels Giffey traf anschließend einen Buzzerbeater von der Dreierlinie zum 14:21 nach dem ersten Viertel. Drei Spielminuten später lagen die Gäste nach einem Dreier von Justinian Jessup weiterhin mit sechs Zählern vorne (20:26), dann leitete Marcus Carr mit zwei erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen zum 28:30 die stärkste Phase der Gastgeber ein. Der dritte Dreier in Folge des Baskets-Spielmachers holte in der 16. Minute die Führung zurück auf Würzburger Seite (33:32). In der Schlussphase der ersten Halbzeit bekamen die Baskets die Partie dann zusehends iin den Griff und beendeten den zweiten Abschnitt mit einem 7:0Lauf: Charles Thompson bediente erst Alen Pjanic und dann David Muenkat, Brae Ivey traf anschließend einen Dreier zum Halbzeit-Spielstand von 46:37. Das Momentum konnten die Fitness First Würzburg Baskets auch mit ins dritte Viertel nehmen, in dem sie mehrmals zweistellig vorne lagen. David Muenkat verwandelte ein AlleyOop-Anspiel von Marcus Carr in der 23. Minute gewohnt spektakulär zum 49:39, Davion Mintz versenkte einen Dreier zum 52:42, der starke Alen Pjanic traf ebenfalls von außen zum 55:44 (25. Minute). Die Aufholjagd der Bayern, bei denen Headcoach Svetislav Pesic nach der Pause nur noch sieben Spieler einsetzte, begann mit einem Dreier von Justinian Jessup und endete mit der spektakulärsten Szene des Spiels. Nachdem Christian Skladanowski zwei Sekunden vor Ende des dritten Viertels einen Dreier zum erneuten Würzburger 66:63-Führung getroffen hatte, bekam Welt- und Europameister Andi Obst rund sieben Meter von der eigenen Grundlinie entfernt noch einmal den Ball und versenkte ihn mit dem Buzzer zum 66:66 nach Abschnitt Nummer drei. Die Baskets ließen sich davon nicht beeindrucken und lieferten dem Titelverteidiger auch im vierten Viertel ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Alen Pjanic holte die Führung mit seinem dritten Dreier umgehend zurück (72:69, 31. Minute), und auch knapp vier Minuten vor dem Ende war nach einem Mintz-Dreier zum 79:80 noch alles offen. Bis auf zwei erfolgreiche Freiwürfe von Davion Mintz wollte den Baskets danach aber offensiv nichts mehr gelingen. Die Bayern machten es in der Schlussphase besser, zogen 73 Sekunden vor dem Ende durch einen Dreier von Isiaha Mike vorentscheidend davon (79:85) und brachten ihren Auswärtssieg – passend zum Spielverlauf – anschließend an der Freiwurflinie in trockene Tücher. STATISTIK Fitness First Würzburg Baskets 81 FC Bayern München Basketball 90 (14:21, 32:16, 20:29, 15:24) Für die Würzburg Baskets spielten: Davion Mintz 18 Punkte/4 Dreier, Alen Pjanic 13/3, Marcus Carr 12/3 (9 Assists), David Muenkat 11, Charles Thompson 10, Brae Ivey 8/1, Christian Skladanowski 7/1, Johnathan Stove 2, Eddy Edigin Jr., Lukas Herzog.
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