TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. FC Bayern München Basketball 11 17 Punkte, 8 Assists und 7 Rebounds: Marcus Carr präsentierte sich beim Heimsieg gegen die SKYLINERS in Bestform. Foto: studiozudem.de / Viktor Meshko DIE BASKETS SETZEN SICH IN DER AUSVERKAUFTEN TURNHÖLLE MIT 80:66 GEGEN FRANKFURT DURCH 30 STARKE MINUTEN - WICHTIGER HEIMSIEG Die Baskets haben mit einem Heimsieg gegen die SKYLINERS den fünften Tabellenplatz verteidigt: Nach einem starken ersten Viertel der Gäste ließ das Team vom Headcoach Sasa Filipovski nur noch 40 Frankfurter Punkte zu und gewann das Main-Derby in der erneut ausverkauften tectake ARENA mit 80:66 (37:35). Es war von Beginn an ein intensives und physisches Derby der beiden Nachbarn vom Main, in den ersten knapp drei Minuten der Partie wollte auf keiner Seite ein Wurf fallen. Dann versenkte Till Pape den vierten Dreierversuch der Frankfurter, die in den folgenden sieben Spielminuten fünf weitere Distanzwürfe trafen. Vor allem Isaiah Swope bekamen die Baskets in seinen ersten sechseinhalb Spielminuten kaum in den Griff: Der SKYLINERS-Topscorer traf drei Dreier und erzielte dreizehn Punkte im ersten Viertel. Danach war von Swope im Angriff nicht mehr viel zu sehen, erst im Schlussabschnitt gelangen ihm vier weitere Punkte von der Freiwurflinie. Den aus der starken Dreierquote resultierenden Neun-Punkte-Vorsprung der Gäste nach dem ersten Abschnitt (17:26) baute Tyger Campbell mit zwei weiteren Drei-Punkte-Treffern zu Beginn des zweiten Viertels auf 19:32 aus. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Frankfurter acht von fünfzehn Dreiern getroffen (53,3 Prozent). Im weiteren Spielverlauf ging diese Strategie nicht mehr auf: Die SKYLINERS nahmen in den folgenden 28 Spielminuten weitere fünfzehn Würfe aus der Distanz, trafen aber nur noch einen davon. Weil sie in Korbnähe gegen die intensive Verteidigung der Baskets vor allem in der ersten Halbzeit nicht viel zustande brachten (3 von 12), konnten die Gastgeber den Spielstand im zweiten Viertel drehen und mit einer knappen 37:35-Führung in die Kabine gehen. Charles Thompson schnappte sich beim Spielstand von 19:32 einen Offensivrebound, traf den Korbleger und leitete damit einen 14:0-Lauf ein. Marcus Carr fand anschließend viermal den Ex-Frankfurter David Muenkat, der in der ersten Halbzeit zwölf seiner sechzehn Punkte erzielte und den Ball nach einem Alley-Oop-Anspiel spektakulär zum 31:32 in den Frankfurter Korb stopfte. Für die erste Würzburger Führung (33:32) sorgte in der 17. Minute Davion Mintz an der Freiwurflinie. Die Baskets entschieden Viertel Nummer zwei mit 20:9 für sich und lagen nach einem 18:3-Zwischenspurt beim Seitenwechsel knapp mit 37:35 vorne. Weil die Gastgeber auch nach der Pause in der Verteidigung konzentriert und mit viel Energie agierten und jetzt auch auf Würzburger Seite die Dreier fielen (7 von 14 / 50 Prozent in der zweiten Halbzeit), wurde aus der knappen Pausenführung im dritten Viertel schnell ein zweistelliger Vorsprung. Davion Mintz erzielte zwölf seiner sechzehn Zähler und traf, wie auch Brae Ivey, nach der Pause drei DreiPunkte-Würfe. Ivey stellte den Spielstand mit seinem zweiten Distanztreffer in der 30. Minute auf 60:46, beim Spielstand von 60:49 ging es kurze Zeit später in den Schlussabschnitt. Die Entscheidung war damit aber noch nicht gefallen: Frankfurt kämpfte weiter um den Anschluss und kam durch drei Korbleger von Will Christmas und zwei Freiwurftreffer von Isaiah Swope in der 36. Minute wieder auf sechs Zähler heran (65:59). Die Antwort kam in Form von zwei Würzburger Dreiern – Davion Mintz und Brae Ivey trafen zum 71:59 und brachten die Stimmung in der ausverkauften Turnhölle auf einen neuen Höhepunkt. Knapp drei Minuten vor dem Ende vollendete Mintz dann ein Alley-OopAnspiel von Marcus Carr zum 74:61, damit standen die Baskets endgültig als Sieger fest. In der Schlussphase gelang den Gästen durch vier Freiwürfe noch etwas Ergebniskosmetik. STATISTIK Fitness First Würzburg Baskets 80 SKYLINERS 66 (17:26, 20:9, 23:14, 20:17) Für die Würzburg Baskets spielten: Marcus Carr 17 Punkte (8 Assists/7 Reb.), David Muenkat 16, Davion Mintz 16/3 Dreier, Brae Ivey 12/3, Lukas Herzog 5/1, Charles Thompson 5, Christian Skladanowski 4, Alen Pjanic 3/1, Eddy Edigin Jr. 2 (3 Blocks), Johnathan Stove, Marko Petric, Leo Saffer.
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