TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. SKYLINERS 17 90 Punkte erzielt. trotzdem zweistellig verloren: Headcoach Sasa Filipovski konnte in Trier mit der Verteidigung seiner Jungs überhaupt nicht zufrieden sein. Foto: Alexander Neis DIE BASKETS FINDEN KEINEN ZUGRIFF UND UNTERLIEGEN IN TRIER DEUTLICH MIT 90:102 ES REICHT FÜR DEN DIREKTEN VERGLEICH Es war ein herber Rückschlag im Kampf um die Playoffplätze: Am 27. Spieltag der easyCredit BBL unterlagen die Baskets beim Aufsteiger in Trier deutlich mit 90:102 (39:45). Entscheidend für die Niederlage war die starke Dreierquote der Gastgeber in den ersten drei Vierteln (64 Prozent). Die FilipovskiSchützlinge steckten trotz hohem Rückstand nicht auf, kämpften bis zur letzten Sekunde und sicherten sich zumindest den direkten Vergleich – das Hinspiel in der Turnhölle hatten die Fitness First Würzburg Baskets kurz nach Weihnachten mit 102:83 gewonnen. Davion Mintz war beim ersten Würzburger Auftritt in Trier nach über zwölf Jahren wieder dabei, Christian Skladanowski musste krank zuhause bleiben und wurde in der Startformation durch David Muenkat ersetzt. Die Start-Fünf schien trotz neun Tagen Pause offensiv auch gleich einen guten Rhythmus zu haben – Marcus Carr und Davion Mintz trafen die ersten drei Würzburger DreiPunkte-Würfe. Trotzdem lagen die Baskets nach dreieinhalb Minuten mit 14:9 hinten, weil sie der Heimmannschaft durch mehrere Ballverluste in die Karten spielten. Trier kontrolliert die Rebounds Trier überbrückte das Spielfeld mehrere Male innerhalb weniger Sekunden und traf per Korbleger, dazu kamen die ersten beiden Dreier von Jordan Roland und George King. Diese frühe Führung konnten die Gastgeber dann bis zum Schluss verteidigen, obwohl die Filipovski-Schützlinge sage und schreibe 18 Offensivrebounds holten und zwölf Punkte mehr aus zweiten Chancen erzielten als Trier. Das lag daran, dass die heimstarke Trierer Mannschaft von der Dreierlinie in den ersten drei Vierteln einen echten Sahnetag erwischt hatte: Urald King und George King trafen jeweils vier von vier, Jordan Roland vier von sieben und und Behnam Yakhchali drei von neun Drei-Punkte-Würfen. Die Baskets halfen den Gastgebern außerdem mit insgesamt 16 Ballverlusten - sieben davon im ersten Viertel, das mit 21:17 an Trier ging. In der ersten Halbzeit gelang es den Gästen dank zwölf Offensivrebounds und den daraus resultierenden Zusatzchancen, den Rückstand in Grenzen zu halten, beim Spielstand von 45:39 für Trier ging es in die Pause. Zehn Tage zuvor lagen die Baskets in Oldenburg beim Seitenwechsel ebenfalls mit sechs Zählern hinten und drehten die Partie dank starker Verteidigung in der zweiten Halbzeit. Trier versenkt im dritten Viertel acht Dreier und erzielt 37 Punkte Das gelang dieses Mal nicht, weil Trier seine Dreierquote im dritten Viertel noch weiter nach oben schrauben und 37 Punkte auf das Scoreboard schreiben konnte – drei mehr als Oldenburg in der gesamten zweiten Halbzeit. Acht von zehn Drei-PunkteWürfen der Gladiators im dritten Abschnitt waren erfolgreich, der Vorsprung wuchs dadurch auf 82:64 an. Auf Würzburger Seite hielten Marcus Carr, Davion Mintz, Brae Ivey und Charlie Thompson dagegen, die an diesem Abend zusammen 73 der 90 Würzburger Punkte erzielten. Zu Beginn des Schlussviertels erhöhte Marten Linßen den Abstand auf 19 Zähler, so dass auch der direkte Vergleich noch einmal in Gefahr zu geraten schien. Das konnten die Baskets durch großen Kampf und erfolgreiche Verteidigungsaktionen verhindern – unter anderem traf Trier im Schlussabschnitt nur noch einen weiteren Dreier. Kleiner als zwölf Zähler wurde der Würzburger Rückstand in den letzten neun Spielminuten zwar nicht – das genügte nach dem 19-Punkte-Sieg im Heimspiel gegen Trier aber, um den direkten Vergleich zu sichern. STATISTIK VET-CONCEPT Gladiators Trier 102 Fitness First Würzburg Baskets 90 (21:17, 24:22, 37:25, 20:26) Für die Würzburg Baskets spielten: Marcus Carr 25 Punkte/4 Dreier (6 Assists), Davion Mintz 20/5, Brae Ivey 15/2 (4 Steals), Charlie Thompson 13 (6 Rebounds), Eddy Edigin 6, Alen Pjanic 5/1 (6 Rebounds), David Muenkat 4, Lukas Herzog 2, Johnathan Stove, Marko Petric.
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