TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. SKYLINERS 11 Start-Ziel-Sieg der Gäste in der ausverkauften Turnhölle: Die Baskets unterlagen gegen RASTA Vechta mit 86:103. Foto: studiozudem.de / Viktor Meshko DIE BASKETS ZEIGEN ERNEUT DEFIZITE IN DER VERTEIDIGUNG UND VERLIEREN MIT 86:103 RELATIV CHANCENLOS GEGEN RASTA VECHTA Zum zweiten Mal in Folge mehr als hundert gegnerische Punkte zugelassen: Die Baskets haben das Heimspiel gegen RASTA Vechta in der ausverkauften tectake ARENA mit 86:103 deutlich verloren. „Ich bin absolut unzufrieden mit unserer Verteidigung, wir spielen komplett ohne Konzentration. Wir müssen aufwachen, wenn wir noch etwas erreichen wollen“, sagte Headcoach Sasa Filipovski hinterher. Die Gäste, die wegen Verletzungen auf den erfahrenen Center Tibor Pleiß und ihren Kapitän Joschka Ferner verzichten mussten, hatten zwei Tage zuvor ihr Heimspiel gegen die BMA365 Bamberg Baskets und damit fünf ihrer letzten sechs Partien gewonnen. Mit entsprechend viel Selbstvertrauen gingen sie vor 3140 Zuschauenden in der Turnhölle ins Spiel. Gleich der erste Dreier von Lloyd Pandi saß, und nach rund zwei Minuten sah sich Sasa Filipovski beim Spielstand von 2:11 gezwungen, eine sehr frühe erste Auszeit zu nehmen. Der Weckruf zeigte allerdings wenig Wirkung – die Gäste spielten im Angriff ebenso diszipliniert wie erfolgreich und lagen auf dem Weg zu einem StartZiel-Auswärtssieg nach den ersten zehn Minuten mit 17:27 vorne. Den Unterschied machten die drei getroffenen Dreier aus, während die Baskets im ersten Abschnitt bei fünf Versuchen aus der Distanz keinen Treffer landen konnten. Das ändert sich zwar im zweiten Viertel (3 von 6), die Gäste machten es aber noch besser (5 von 9) und lagen daher in der 16. Minute weiterhin zweistellig vorne (31:44). Kurze Zeit später leitete Johnathan Stove per Dreier einen 11:0-Lauf der Baskets ein, die mit ihrer stärksten Phase des Spiels den Abstand noch vor dem Seitenwechsel auf 47:48 verkürzen konnten. In der Würzburger Kabine wurde es wegen der Defizite in der Defensive trotz der Aufholjagd ziemlich laut: „Wir müssen besser verteidigen, wenn wir dieses Spiel noch gewinnen wollen“, sagte Headcoach Sasa Filipovski anschließend in seinem Halbzeit-Interview. Das gelang seinen Schützlingen allerdings über weite Phasen der zweiten Halbzeit nicht: RASTA dominierte nach der Pause beim Rebound (Vechta 25, Würzburg 11), holte sich zahlreiche zweite Chancen und erzielte weitere 55 Punkte. Der Rest des Spiels ist daher relativ schnell erzählt: Nach dem dritten Viertel war der Rückstand der Hausherren wieder auf 13 Zähler angewachsen (61:74), und auch der Versuch einer Aufholjagd im Schlussabschnitt wurde von den Gästen relativ schnell wieder beendet. Davion Mintz übernahm zu Beginn des vierten Viertels die Verantwortung im Würzburger Angriff und verkürzte mit einem Dreier und einem Korbleger in der 33. Minute auf 67:74. Vechtas Cheftrainer Christian Held schickte umgehend sein starkes Trio Alonzo Verge Jr., Malik Parsons und Tevin Brown zurück aufs Parkett, das den Vorsprung der Gäste wieder in den zweistelligen Bereich brachte. Als Verge dann drei Minuten vor dem Ende seinen Teamkollegen TJ Bamba mit einem Alley-Oop-Anspiel fand, war die Partie beim Spielstand von 77:89 vorzeitig entschieden. Nicht nur Sasa Filipovski, auch Johnathan Stove legte anschließend mit deutlichen Worten den Finger in die Wunde: "Wir sind als Mannschaft nicht so gut wie wir selbst denken, deswegen verlieren wir solche Spiele. Es ist uns vielleicht etwas zu Kopf gestiegen, dass wir es in die Round of 16 der Champions League geschafft und Spiele gewonnen haben. Die Gegner wollen aber auch in die Playoffs, wir machen gerade keinen guten Job. Es ist meine Aufgabe als erfahrener Spieler, das deutlich anzusprechen." STATISTIK Fitness First Würzburg Baskets 86 RASTA Vechta 103 (17:27, 30:21, 14:26, 25:29) Für die Würzburg Baskets spielten: Davion Mintz 20 Punkte/2 Dreier (6 Assists), Marcus Carr 15/2 (7 Assists), Brae Ivey 10/2, David Muenkat 10 (8 Rebounds), Johnathan Stove 9/1, Eddy Edigin 8, Charles Thompson 8, Christian Skladanowski 6, Alen Pjanic, Lukas Herzog.
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