TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. Telekom Baskets Bonn 11 Persönlichen BBL-Bestwert eingestellt: Davion Mintz erzielte gegen Chemnitz 28 Punkte und versenkte vier Dreier. Foto: Moritz Hartmann KLARER UND VERDIENTER HEIMSIEG IN DER AUSVERKAUFTEN TURNHÖLLE GEGEN DIE NINERS CHEMNITZ ALLE VIER VIERTEL GEWONNEN Die Fitness First Würzburg Baskets sind dank einer starken Defensiv-Leistung mit einem Heimsieg in die entscheidende Phase der BBL-Hauptrunde gestartet. Am 22. Spieltag gab es in der ausverkauften tectake ARENA einen verdienten 81:69-Erfolg gegen die NINERS Chemnitz. Die Gastgeber holten sich die vorentscheidende Führung bereits im ersten Viertel (19:15), bauten den Vorsprung im dritten Abschnitt auf zehn Zähler aus (63:53) und ließen trotz Foulproblemen auf der Centerposition auch in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. Viel lauter als kurz vor dem Sprungball wurde es in der ausverkauften Turnhölle nicht mehr: Headcoach Sasa Filipovski waren bei der Verkündung seiner Vertragsverlängerung die Emotionen über den großen Jubel deutlich anzumerken. Danach waren es zunächst die Gäste, die in einem von Beginn an intensiven Kampfspiel konzentrierter waren und an beiden Enden des Parketts die besseren Aktionen hatten - der Bulgare Yordan Mintchev traf in der 2. Minute einen Dreier zum Zwischenstand von 2:6. Auch im weiteren Verlauf der Partie nahmen die Chemnitzer viele Würfe von außen, weil die Baskets-Verteidigung in Korbnähe wenig bis nichts zuließen. Da ihre Dreierquote aber durchgehend unter 30 Prozent blieb, konnte die Heimmannschaft mit einer deutlich besseren Ausgewogenheit bei ihren Angriffen den frühen Rückstand nicht nur aufholen, sondern in eine 19:15-Führung nach dem ersten Viertel verwandeln - Davion Mintz traf seinen ersten Dreier zum 12:7 und hatte nach zehn Minuten bereits neun Punkte auf dem Konto. Abschnitt Nummer zwei begann mit einem Dreier von Lukas Herzog zum 22:15. Die NINERS hielten weiter dagegen, kamen in dieser Phase besser zum Korb und glichen in der 5. Minute durch Spielmacher Corey Davis zum 28:28 aus. In der 17. Minute gingen die Gäste durch zwei Korbleger von Kostja Mushidi und Roman Bedime wieder in Führung, Davion Mintz drehte den Spielstand aber postwendend mit seinem zweiten Dreier (35:34). Der fünfte war gleichzeitig der letzte Führungswechsel des Spiels, Brae Ivey und Charles Thompson sorgten anschließend für die 39:34-Halbzeitführung. Den größten Unterschied machten dabei - wie im gesamten Spiel - die Zahl der Ballverluste aus: Die Baskets hatten sechs, Chemnitz dreizehn in den ersten zwanzig Minuten. Auch nach der Pause ließ die kämpferische Intensität nicht nach, die Baskets verteidigten aber besser als die Gäste und trafen die Dreier hochprozentig: Sieben Treffer bei zwölf Versuchen sind 58 Prozent, auf Chemnitzer Seite waren es drei von vierzehn (21 Prozent). Im Angriff konnten sich die Baskets jederzeit auf Davion Mintz und Marcus Carr verlassen, die 33 der 42 Würzburger Zähler der zweiten Halbzeit erzielten. Carr warf per Dreier in der 25. Minute den ersten zweistelligen Vorsprung (52:42) heraus, zwei weitere Drei-Punkte-Treffer von Johnathan Stove sorgten dafür, dass der ZehnPunkte-Abstand aucn nach dem dritten Viertel noch Bestand hatte. Davon erholten sich die Gäste im Schlussviertel nicht mehr - im Gegenteil: Die nächsten acht Punkte von Carr und Mintz erhöhten den Vorsprung auf sechzehn Zähler (71:55, 33. Minute). Chemnitz steckte nicht auf. Kleiner als neun Zähler (76:67, 38. Minute) wurde der Abstand aber nicht mehr, obwohl auf Seiten der Baskets die beiden Center Eddy Edigin und Charles Thompson in der Schlussphase mit fünf Fouls zum Zuschauen verurteilt waren. STATISTIK Fitness First Würzburg Baskets 81 NINERS Chemnitz 69 (19:15, 20:19, 24:19, 18:16) Für die Würzburg Baskets spielten: Davion Mintz 28 Punkte/4 Dreier, Marcus Carr 23/3 (6 Assists), Charles Thompson 8, Johnathan Stove 6/2, David Muenkat 5/1, Lukas Herzog 3/1, Christian Skladanowski 3, Alen Pjanic 3, Eddy Edigin Jr., Leo Saffer, Christoph Philipps.
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