TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. NINERS Chemnitz 07 4 FAKTEN NACH VIER MAL PLAYOFFS IN FOLGE: NINERS CHEMNITZ NUR AUF RANG ZEHN SEIT DEM BBL-AUFSTIEG 2020 standen die NINERS Chemnitz in jeder Abschluss-Tabelle nach der easyCredit BBL-Hauptrunde vor den Fitness First Würzburg Baskets - in der vergangenen Saison war es denkbar knapp: Die Sachsen gewannen einen Vierervergleich gegen Heidelberg, Würzburg und ALBA Berlin und gingen von Tabellenplatz vier ins Viertelfinale und unterlagen in vier Spielen gegen die MLP Academics. Nach vier Playoff-Teilnahmen in Folge starteten die 99er mit vier Siegen aus den ersten sechs Spielen stark in die aktuelle Spielzeit, verloren dann aber die nächsten vier Partien und außerdem alle fünf BBL-Begegnungen im Januar. Vor der Länderspielpause katapultierten sie sich mit drei Erfolgen im Februar aber zurück unter die Top 10 der Liga. BEIDE KONTRAHENTEN haben in der Liga fünf ihrer letzten zehn Begegnungen gewonnen. Den Unterschied zwischen Platz vier (Würzburg) und zehn (Chemnitz) macht bisher vor allem die Auswärtsbilanz aus: Die NINERS konnten nur drei ihrer zehn Auswärtsspiele gewinnen (Würzburg 5), zuletzt gelang ein knapper 105:100-Erfolg beim starken Aufsteiger in Trier. Auf europäischer Bühne hat das Team des argentinischen Cheftrainers Rodrigo Pastore das Achtelfinale im BKT EuroCup (9 Siege und 9 Niederlagen in Gruppe B) erreicht und trittt dort am 11. März bei Cedevita Olimpija Ljubljana - dem Heimatclub von Sasa Filipovski - an. Der FIBA Europe Cup-Sieger von 2024 muss in Slowenien gewinnen, um ins Viertelfinale einzuziehen. SO DEUTLICH wie das Hinspiel am 12. Dezember in der Messe Chemnitz ging noch keins der elf BBL-Spiele zwischen den NINERS und den Baskets aus: Die Filipovski-Schützlinge zeigten eine der stärksten Leistungen der Saison und setzten sich mit 86:67 durch. 11:0 Ballgewinne und 20 Fastbreak-Punkte machten den Unterschied aus, gleich fünf Baskets-Akteure punkteten zweistellig. Da die NINERS die vier Begegnungen davor jeweils knapp gewonnen hatten, liegen sie in der Gesamtbilanz nach elf Partien mit 6:5 Siegen knapp vorne. In der tectake ARENA gab es bei bisher fünf Spielen erst zwei Würzburger Erfolge, der letzte ist mehr als drei Jahre her: Anfang Februar 2023 gelang ein knapper 77:74-Heimsieg. UNTERSCHÄTZEN werden die Baskets den Kontrahenten aus Sachsen trotz des HinspielErgebnisses auf keinen Fall, denn der breit aufgestellte NINERS-Kader wurde Ende Januar nicht nur mit dem erfahrenen US-Spielmacher Eric Washington verstärkt. Er ist einer von gleich sieben Spielern, die im Schnitt zwischen 8 und 16 Punkten pro Partie erzielen - Chemnitz stellt aktuell mit 86,2 Zählern im Schnitt den fünfbesten Angriff der Liga. Topscorer der Sachsen sind die beiden Big Men Kevin Yebo (16,3 Punkte) und Amadou Sow (14,6/41 Prozent Dreierquote), die im Hinspiel zusammen mit dem starken Point Guard Corey Davis (11,9 Punkte/7,4 Assists) den größten Eindruck hinterließen. Beim Defensiv-Rating haben allerdings die Baskets die Nase deutlich vorne. Im Hinrunden-Spiel in Chemnitz zeigten die Baskets eine der besten Leistungen der Saison und gewannen deutlich mit 86:67.. Foto: Réne Hudl
RkJQdWJsaXNoZXIy NDQwODU=