TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. NINERS Chemnitz 11 Jonathan Stove hielt die Baskets mit 19 Punkten in den ersten drei Vierteln im Spiel. Foto: studiozudem.de / Viktor Meshko LETZTES VIERTEL ENTSCHEIDET DAS HEIMSPIEL GEGEN KÄMPFERISCHE HEIDELBERGER ARBEITSSIEG GEGEN DIE MLP ACADEMICS Es war ein hartes Stück Arbeit in der restlos ausverkauften Turnhölle: Im Faschings-Heimspiel haben sich die Baskets mit 70:54 (25:23) gegen kämpferische Heidelberger durchgesetzt. „Es war wichtig, dass wir in der zweiten Halbzeit einen Weg gefunden haben, im Angriff besser zu spielen als vor der Pause“, sagte Headcoach Sasa Filipovski nach dem Spiel. Heidelberg musste in der stimmungsvollen Turnhölle auf seine beiden Topscorer DJ Horne (krank) und Michael Weathers (verletzt) verzichten. Der Serbe Dusan Neskovic und Ex-NBAStar Paul Zipser waren zwar im Aufgebot, wurden von Headcoach Danny Jansson aber nicht eingesetzt. Diese Ausfälle machten die Gäste aber von Beginn an mit viel Kampfgeist und einer hohen Intensität in der Verteidigung wett, mit der die Baskets weniger als 48 Stunden nach dem sensationellen Heimsieg gegen Unicaja Malaga (Spielbericht Seite 23) drei Viertel lang Probleme hatten. Im ersten Abschnitt waren es sieben Würzburger Ballverluste und vier Heidelberger Offensivrebounds, die eine knappe Führung der Gäste zur Folge hatten. Marcel Keßen, am Ende zusammen mit Mateo Seric Topscorer der Academics (jeweils 14 Punkte), nutzte einen davon per Tip-In für den Spielstand von 14:17 nach zehn Minuten. Den einzigen Würzburger Dreier hatte zu diesem Zeitpunkt Johnathan Stove getroffen, der auch in der Verteidigung eine starke Vorstellung zeigte - Ryan Mikesell, der seit seiner Rückkehr nach Heidelberg 13,2 Punkte im Schnitt erzielt hatte, kam am Freitagabend nur auf sechs Zähler. Dafür hatte der Flügelspieler in der ersten Halbzeit vier der sechs Ballgewinne, die Heidelberg zu sieben Fastbreak-Punkten nutzen konnten. Ansonsten waren einfache Abschlüsse vor allem im zweiten Viertel auf beiden Seiten Mangelware, und auch die Dreierquoten beider Teams ließen zu wünschen übrig. Die Baskets erzielten im zweiten Viertel nur elf Punkte, ließen aber auch nur sechs Zähler zu und konnten nach einem zwischenzeitlichen 9:0-Lauf und einer hart umkämpften ersten Halbzeit mit einer knappen 25:23-Führung in die Kabine gehen. Dort nahm Sasa Filipovski in der Offensive einige Anpassungen vor, die sich im weiteren Spielverlauf auszahlen sollten. Im dritten Abschnitt waren aber auch die Gäste im Angriff erfolgreicher als vor der Pause und trafen fünf Dreier bei zehn Versuchen. Die Baskets konnten sich im Angriff weiter auf Johnathan Stove verlassen, der seine 19 Punkte in den ersten drei Abschnitten erzielte - neun davon im dritten Viertel, das trotzdem mit 22:23 knapp an die Gäste ging. Nach einem Dreier von Marcel Keßen lagen die Academics in der 29. Minute einmal kurz mit 45:46 in Führung, Lukas Herzog drehte den Spielstand vor der letzten Viertelpause aber noch einmal per Korbleger. Im Schlussabschnitt blockte Herzog, der nach dem Spiel zum „MVP“ gekürt wurde, einen Korblegerversuch von Kevin McClain, dann sorgte Baskets-Kapitän Eddy Edigin Jr. nach zwei Pick-and-Roll-Pässen von Marcus Carr für die erste größere Führung der Hausherren (51:46, 33. Minute). Zwei Minuten später holte Lukas Herzog das Momentum endgültig auf Würzburger Seite: Nach einem Ballgewinne stellte er den Spielstand auf 54:48 und brachte die ohnehin gute Stimmung in der Halle zu einem neuen Höhepunkt. Die nächsten sieben Baskets-Punkte erzielte Marcus Carr und sorgte für den ersten zweistelligen Vorsprung (61:50) - damit war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. Das letzte Viertel ging mit 23:8 deutlich an die Heimmannschaft, allerspätestens nach einem Dreier von Davion Mintz zum 66:52 standen die Fitness First Würzburg Baskets als Sieger fest. STATISTIK Fitness First Würzburg Baskets 70 MLP Academics Heidelberg 54 (14:17, 11:6, 22:23, 23:8) Für die Würzburg Baskets spielten: Johnathan Stove 19 Punkte/3 Dreier, Davion Mintz 14/1, Marcus Carr 12 (7 Assists), Charles Thompson 11 (11 Rebounds), Lukas Herzog 4, Eddy Edigin Jr. 4 (9 Reb.), Christian Skladanowski 3, David Muenkat 2, Brae Ivey 1 (5 Assists), Leo Saffer, Marko Petric.
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