TIPOFF - DAS HALLENHEFT DER BASKETS | 01.02.2026

TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. BMA365 Bamberg Baskets 23 Revanche ist angesagt, denn im ersten Frankenderby vor zwei Wochen mussten die Fitness First Würzburg Baskets in Bamberg eine 86:92-Niederlage hinnehmen. 5700 Zuschauende in der ausverkauften Brose Arena sahen eine intensive Partie mit vielen kleinen Läufen beider Teams, ein starkes drittes Viertel und der daraus resultierende Vorsprung von fünf Zählern (62:67) reichte nicht zum Derbysieg, weil Bamberg im Schlussabschnitt fast jeden Rebound bekam und sechs Dreier bei acht Versuchen traf (Würzburg 2 von 11). Elfmal war der Spielstand ausgeglichen, zehnmal wechselte die Führung, kein Team konnte sich zweistellig absetzen: Es war ein spannendes Frankenderby, bei dem am Ende auch die größere Belastung der Gäste einen Unterschied machte. Gleich zu Beginn der Partie holten sich die starken Bamberger Distanzschützen das nötige Selbstvertrauen: Richard Balint, Cobe Williams und zweimal Ibi Watson versenkten die ersten DIE BESSEREN TREFFERQUOTEN MACHEN IN DER BROSE ARENA DEN UNTERSCHIED: 86:92-NIEDER- LAGE FÜR DIE BASKETS vier oberfränkischen Dreier, nach einem Watson-Korbleger lagen die Hausherren in der 5. Minute mit 14:5 vorne. Die Fitness First Würzburg Baskets trafen dagegen nur zwei ihrer ersten sieben Wurfversuche und leisteten sich in den ersten fünf Minuten vier Ballverluste, so dass Filipovski früh seine erste Auszeit nahm. 13 der nächsten 15 Würzburger Punkte erzielte David Muenkat, der erst drei Dreier in Folge traf und sein Team dann mit einem Korbleger zum 18:20 erstmals in Führung warf. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (24:24) kamen die Gastgeber auch im zweiten Abschnitt besser aus den Startlöchern: Sie starteten mit einem 7:0-Lauf zum 31:24, den die Filipovski-Schützlinge aber umgehend in gleicher Manier kontern konnten (31:31, 14: Minute). Weil die Bamberger im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ihre Chancen aus dem Zwei-Punkte-Bereich sehr effizient nutzen konnten (8 Treffer bei 9 Versuchen in der ersten Halbzeit) und weitere zwei Dreier trafen, war die 50:44-Führung beim Seitenwechsel nicht unverdient. Das dritte Viertel war dann eine klare Angelegenheit für die Fitness First Würzburg Baskets: Johnathan Stove startete mit sieben Punkten in Folge und drehte den Spielstand im Alleingang (50:51, 22. Minute). Auch gut zwei Minuten vor der letzten Viertelpause war es beim Spielstand von 60:60 eine Partie auf Augenhöhe, dann holten sich die unterfränkischen Baskets mit dem nächsten 7:0-Zwischenspurt ihre höchste Führung des Spiels: Marcus Carr traf in der 29. Minute einen Dreier zum 60:67 Beim Spielstand von 62:67 ging es in den Schlussabschnitt, in den die Hausherren in den ersten 95 Sekunden ihre nächsten drei Dreier trafen. Auf Würzburger Seite hielt Marcus Carr mit elf Punkten im vierten Viertel dagegen. Weil aber fast jeder 50:50-Ball in den Händen der Bamberger landete und Cobe Williams auch die schwierigsten Würfe in den unterfränkischen Korb warf, gehörte die Schlussphase den Gastgebern. Ein weiterer Drei-PunkteTreffer von Demarcus Demonia stellte den Spielstand in der 35. Minute auf 83:76. Die Gäste steckten nicht auf, kamen durch einen Carr-Korbleger und einen Dreier von Brae Ivey wieder auf 83:81 heran. Im Angriff lief bei den FilipovskiSchützlingen in der Crunchtime aber zu wenig, um die Partie zu ihren Gunsten entscheiden zu können - Cobe Williams traf in der 37. Minute wieder einen Dreier mit ablaufender Schussuhr zum 88:81. Die Würzburger vergaben ihre letzten sieben Dreierversuche, zwei Minuten vor dem Ende lagen die Bamberger daher nach vier erfolgreichen Freiwürfen vorentscheidend mit 92:83 vorne und hatten den Heimsieg endgültig eingetütet. Davion Mintz (16 Punkte) mit dem erfolgreichen Korbleger in Bamberg, am Ende ging das Derby aber mit 92:86 an die Oberfranken. Foto: studiozudem.de / Viktor Meshko DAS ERSTE DERBY GEHT AN BAMBERG STATISTIK BMA365 Bamberg Baskets 92 Fitness First Würzburg Baskets 86 (24:24, 26:20, 12:23, 30:19) Für die Würzburg Baskets spielten: Marcus Carr 20 Punkte/2 Dreier, David Muenkat 16/4 (7 Rebounds), Davion Mintz 16/2 (4 Steals), Eddy Edigin Jr. 8, Brae Ivey 8/2, Johnathan Stove 7/1, Lukas Herzog 4, Charles Thompson 4 (7 Rebounds), Christian Skladanowski 3/1.

RkJQdWJsaXNoZXIy NDQwODU=