TIPOFF SAISON 2025/26 | Fitness First Würzburg Baskets vs. BMA365 Bamberg Baskets 11 Davion Mintz nach einer seiner sechs erfolgreichen Drei-Punkte-Würfe in Malaga. Foto: Josephine König DIE BASKETS VERLANGEN MALAGA ALLES AB, UNTERLIEGEN TROTZ EINER STARKEN ZWEITEN HALBZEIT ABER MIT 85:90 DIE SENSATION NUR KNAPP VERPASST Die Fitness First Würzburg Baskets haben zum Auftakt der „Round of 16“ in der Basketball Champions League eine Sensation nur knapp verpasst: Nach einem starken Auftritt in der zweiten Halbzeit hatten die Schützlinge von Headcoach Sasa Filipovski in einer spannenden Schlussphase die Chance zum Auswärtssieg bei Unicaja Malaga, mussten sich dem zweifachen BCLChampion aus Spanien am Ende aber mit 85:90 (34:59) geschlagen geben. Schon in der Anfangsphase stellten die Baskets unter Beweis, dass sie sich auch in der Achtelfinal-Runde vor keinem Gegner verstecken müssen. Sie gingen mit viel Energie und jeder Menge Selbstvertrauen in die Partie und waren von der ersten Sekunde an voll da. Christian Skladanowski gewann den Sprungball, im ersten Angriff schnappten sich die Baskets gleich drei Offensivrebounds - Davion Mintz nutzte die vierte Chance von der Freiwurflinie zur Führung, nach vier Minuten lautete der Spielstand 10:10. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels fielen dann die Würfe bei den Hausherren besser - Kendrick Perry und Nihad Dedovic trafen von außen zum 16:10. Die Baskets blieben durch Davion Mintz im Spiel (18:15, 7. Minute), nach dem ersten Abschnitt lag Malaga mit 24:19 vorne. Weil die Gastgeber schon in der ersten Halbzeit 15 Freiwürfe mehr zugesprochen bekamen, konnten sie trotz einer in den ersten beiden Vierteln schwachen Freiwurfquote (58 Prozent) ihren Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf 49:34 ausbauen. Malaga profitierte außerdem davon, dass Baskets-Spielmacher Marcus Carr früh sein drittes Foul kassierte und im zweiten Abschnitt weniger als drei Minuten auf dem Parkett stand. Nach der Pause übernahm der Kanadier (14 Punkte und drei Dreier in der zweiten Halbzeit) dann zusammen mit Davion Mintz (9 Punkte und drei Dreier in der zweiten Halbzeit) wieder die gewohnte Rolle als Anführer seines Teams. Im fünften Pflichtspiel in Folge zeigten die Baskets ein starkes drittes Viertel, begegneten dem zweifachen BCL-Champion auf Augenhöhe und kämpften sich Punkt um Punkt zurück in die Partie. Würzburger 11:2-Lauf sorgt für eine spannende Schlussphase Zwar konnte Malaga seine Halbzeitführung bis zur 27. Minute sogar leicht ausbauen (64:48), mit einem viertelübergreifenden 11:2-Lauf machten die Baskets dann aber ein richtig spannendes Spiel draus. David Muenkat lieferte nach einem Alley-Oop-Anspiel von Davion Mintz zu Beginn des Schlussabschnitts mit einem seiner krachenden Dunks nicht nur die spektakulärste Aktion der Partie, sondern verkürzte den Abstand auch auf 66:59. Von diesem Zeitpunkt an war die Begegnung eine enge und spannende Angelegenheit. Nach einem vergebenen Mintz-Dreier in der 34. Minute war es wieder Muenkat, der sich den Offensivrebound schnappte und den Spielstand auf 68:64 stellte. Zweieinhalb Minuten später verkürzte Carr von der Dreierlinie (75:72, 37. Minute), exakt zwei Minuten vor Schluss traf auch Muenkat von außen (80:77). Zwei weitere Drei-Punkte-Treffer von Carr (82:80) und Mintz (84:83) leiteten dann eine extrem spannende Schlussminute ein. Johnathan Stove behielt an die Nerven und traf 14 Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe zum 86:85. Leider konnte David Muenkat dieses Kunststück beim Spielstand von 88:85 nicht wiederholen und vergab beide Chancen, so dass Kendrick Perry von der Linie für Malaga den 32. Sieg aus den letzten 33 Champions League-Partien sicherstellen konnte. STATISTIK Unicaja Malaga 90 Fitness First Würzburg Baskets 85 (24:19, 25:15, 17:23, 24:28) Für die Würzburg Baskets spielten: Davion Mintz 23 Punkte/6 Dreier (5 Assists), Marcus Carr 19/4 (7 Assists), Eddy Edigin Jr. 10 (6 Rebounds), Brae Ivey 9/1, David Muenkat 7/1 (8 Rebounds), Johnathan Stove 7 (6 Rebounds), Christian Skladanowski 6, Charles Thompson 4, Lukas Herzog, Marko Petric.
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